Rezension: Kevin Brooks: Bunker Diary

Der 16-jährige Linus lebt seit einigen Monaten auf der Straße, auch wenn er sich über sein Leben davor nicht beschweren konnte.
Dann wird er plötzlich entführt und eingesperrt in einen unterirdischen Bunker.
Nach ihm folgen noch 5 andere Menschen.
Das Leben der 6 Personen ist einzig und allein abhängig von IHM. Er, der sie entführt und eingesperrt hat ist sehr erfinderisch. Er denkt sich immer neue Bestrafungen aus- und da reden wir nicht nur von Essensentzug.
Der einzige Weg aus dem Bunker ist ein Aufzug  durch den der Entführer den Eingesperrten immer neue Nachrichten übermittelt.
Irgendwann schreibt der Entführer eine Botschaft, in der steht, dass derjenige, der jemanden tötet, selbst freikommen wird.


In dieser Geschichte beschreibt Linus in Form verschiedener Tagebucheinträge sein Leben im Bunker.
Die Charaktere des Buches waren alle sehr kontrastreich und gut beschrieben.
Ich kam sofort in die Geschichte rein und konnte mir das düstere Leben von Linus sehr gut vorstellen.
Was machen Menschen, wenn sie eingesperrt auf engstem Raum sind? Zivilisieren sie sich oder nicht? Diese Fragen stellt das Buch.
„Bunker Diary“ war für mich eine furchterregende und  erschreckende Geschichte.
Die Hoffnung, die am Anfang noch da war, verschwand immer mehr und die Menschen wurden immer aggressiver.
Aber vor allem das Ende fand ich sehr grausam, es ließ viele Fragen offen und war total hoffnungslos.

„Bunker Diary“ ist ein sehr düsteres, finsteres und hoffnungsloses Buch, aber nach dem Lesen weiß man sein buntes Leben voller Freiheiten wieder zu schätzen.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend)

Deutscher Titel: Bunker Diary
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seitenzahl: 300
ISBN-13:978-3423740036
Preis: 12,95€

Allgemein

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