Rezension: Nina Vogt-Østli: Der Tag wird kommen

Hans Petter, der schon immer alleine mit seiner Mutter lebte, geht in die 8. Klasse und wird seit der Grundschule täglich von seinem Mitschüler Andreas und dessen Anhängern gemobbt.
Hans Petter hat Strategien entwickelt, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, außerdem macht er nur das nötigste für die Schule( sprich gar nichts ),obwohl er hochbegabt ist.
Nachdem er wieder einmal von Andreas geprügelt wurde, beschließt er zu überlegen, wie er sich gegen Andreas und seine Anhänger wehren kann.
Eines Tages lernt Hans über das Internet die ihm sehr sympathische Fera kennen.
Fera ist aus der Zukunft, und sie weiß etwas Schreckliches über Hans….



Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hans Petter.
Das Buch lässt sich sehr schnell durchlesen und die Chatprotokolle lockern es.
Mobbing ist auch heute ein sehr aktuelles Thema und die Geschichte lesen wir aus der Sicht eines Opfers, denn Hans Petters Leben wird von der Angst vor Andreas geprägt.
Hinzu kommen eine „simpel gestrickte Mutter“, sein Vater, der wenig Zeit hat und der überengagierte Vertrauenslehrer…
Die Handlung wendet sich zum Ende hin sehr überraschend.
Wird ein Mensch böse geboren? Was für einen Einfluss spielt das Soziale Umfeld? Kann ein Opfer zum Täter werden?
Diese Fragen werden im Buch immer und immer wieder gestellt.
„Der Tag wird kommen“ war für mich ein sehr gutes Buch mit aktuellem Thema.
Die Botschaft letztendlich: „ Deine Zukunft hast du selbst in der Hand“.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1


Deutscher Titel: Der Tag wird kommen
Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 240
ISBN-13: 978-3649613862
Preis:14,95€

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