Rezension: Stefan Bachmann: Die Seltsamen

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Bartholomow Kettle ist kein normaler Junge, sondern halb Mensch, halb Fee.
Er ist ein Seltsamer. 
Die Feen haben früher im Verborgenen gelebt und sind nun nach England gekommen, dabei haben sie die Stadt Bath in Asche gelegt. 
Die Kinder der Feen und Menschen, die Seltsamen, werden von beiden Seiten gehasst.
Barthy und seine Schwester leben mit ihrer Mutter in einem Slum, ihr Vater hat sie vor langer Zeit verlassen. Barthy und seine Schwester sind hässlich und müssen, damit sie nicht entdeckt werden, im Haus bleiben. 
Denn seit immer mehr Mischlinge verschwinden und dann tot aus dem Fluss gezogen werden, müssen Barthy und seine Schwester sehr aufpassen.
Als eines Tages eine geheimnisvolle Dame auftaucht und das Nachbarsmischlingskind entführt, wird Barthy beim nachspionieren entdeckt und ist kurz darauf auf der Flucht.
Barthy trifft auf seinem Weg einen ungeschickten Politiker und in ihm einen Verbündeten.
 Barthy sucht nach seiner Schwester und der Politiker nach der Ursache des Verschwindens der Kinder.
Barthy ist ein Seltsamer, eine Mischung aus Fee und Mensch.
 Er wird Verachtet von der Gesellschaft, ebenso wie seine Schwester Hettie, die nach den Vorfällen auch verschwindet. 
Barthy und ein unbeholfener Politiker machen sich auf die Suche nach dem Verursacher. 
Barthy hat noch nie in seinem Leben richtige Zuneigung und Liebe bekommen, dennoch setzt er sich für die Menschen die er liebt, unheimlich ein und setzt sein Leben aufs Spiel und das hat ihn für mich so sympathisch gemacht. 
Außerdem sind seine Lebensumstände mehr als katastrophal und oft habe ich bei den Beschreibungen zusammengezuckt. In dieser Welt würde ich ganz sicher nicht leben wollen. 
Arthur Jelliby ist Politiker, aber kein Gewöhnlicher. 
Wenn er überzeugt von etwas ist, setzt er sich mit ganzem Herzen für ihn ein. 
Allerdings ist Mr. Jelliby sehr tollpatschig und naiv und zuhause sagt seine Frau das Kommando an. 
Mr. Jelliby ist also alles andere als perfekt, aber er hat ein gutes Herz und auch ihn habe ich schnell lieb gewonnen.
Überhaupt sind die meisten Charaktere nicht perfekt, haben Ecken und Kanten und wirken gerade dadurch so realistisch. 
“Die Seltsamen” ist zweifellos ein anderes Buch, die Welt,die Bewohner und die Situationen waren ungewöhnlich und sonderbar,wie ich sie selten in einem Buch gesehen habe. 
Der Autor hat sehr viel Fantasie in das Buch gesteckt. 
Anfangs erfährt der Leser abwechselnd etwas aus der Sicht von Barthy und Mr. Jelliby. 
Nachher treffen sich die beiden Charaktere. 
Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen und die Beschreibungen waren sehr bildhaft. 
Es kommen viele unerwartete Wendungen und die Geschichte konnte ich nicht ansatzweise vorrausahnen.
Am Ende bleiben noch einzelnde Fragen übrig und ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die im Herbst ´14,  erscheint. 

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut) bis 2 ( gut )


Deutscher Titel: Die Seltsamen
Verlag: Diogenes
Seitenzahl:368
ISBN-13: 9783257862386
 Preis: 16,90€
Allgemein

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