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Monat: September 2014

Bin ich die Zielgruppe?!

Bin ich die Zielgruppe?!

Bin ich die Zielgruppe?
Oder, wie soll ich ein Buch bewerten, wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre?

Bei der lieben Julia, hier kommt ihr zu ihrem tollen Blog,bin ich auf einen Post gestoßen, der mich zum Nachdenken gebracht hat.
Das beschriebene „Problem“ von Ihr: Eines ihrer Lieblingsbücher, dass sie mit 5 Sternen bewertet hat, wurde mit 2 Sternen bewertet. Nicht`s weiter dabei, schlechte Bewertungen gibt es, denn Meinungen sind nicht gleich!
Doch die Rezension enthielt nichts aussagekräftiges und alles, also Charaktere, Aufbau etc. , wurde gelobt.
Warum das Buch dann 2 Sterne gekriegt hat? Die Begründung war „War wohl einfach nichts für mich“, oder auch “ Ich war wohl einfach nicht die Zielgruppe“.

Soll man das? Bücher schlecht bewerten, weil man nicht die Zielgruppe war?

Auch ich stoße immer wieder auf Rezensionen mit der Begründung “ ich war nicht die Zielgruppe“.
Doch ich will gerade aus Rezensionen, bei denen die Bücher schlecht bewertet wurden, etwas mitnehmen, d.h. ich will mich schon einmal einstellen, dass die Charaktere evtl. unsypmathisch sind, die Handlung verwirrend und so weiter…
Eine Rezension mit der Begründung “ War wohl nichts“, hilft mir da weniger!

Ich persönlich lese Bücher aus vielen verschiedenen Genres, doch ein Buch wie „Alles nur kein Mann“( Cover sieht man oben auf dem Bild) wäre wohl eher nichts für mich und ich würde nicht dazu greifen.
Diese Geschichte wäre „wohl nichts für mich“. Doch Fehlgriffe können natürlich passieren.
Was dann?

Ich würde keine Rezension zu dem Buch schreiben, wenn alles, was ich zu meckern habe, deswegen ist, weil ich nicht zur Zielgruppe gehöre.
Buch zur Seite legen, mir merken, dass das Genre nichts für mich ist und abschließen damit.

Aber wie sehr ihr das? Was macht ihr in einem solchen Fall? Ist euch schon einmal ein Fehlgriff passiert?

Liebe Grüße
Eure
Lena

Rezension: Susanne Lang: Ziemlich feste Freunde

Rezension: Susanne Lang: Ziemlich feste Freunde

Was sind Facebookfreunde?
Und Frollegen?
Und was macht eine beste Freundin aus?


»Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger«, schreibt Soziologin Eva Illouz. »Freunde sind die neue Familie«, titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist.


77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.  
( Klappentext) 

 Sind Freunde heutzutage die „neue“ Familie? Überlegt einmal, wie viele Freunde habt ihr im Verwandtenkreis und wie viele Freunde habt ihr so? Bestimmt werden die meisten von euch sagen, ich habe mehr Freunde, die nicht mit mir verwandt sind! Neben wir mal als Beispiel die berühmten „Facebook-Freunde“. Jeder 2. Facebooknutzer hat eine lange Liste der sogenannten Freunde, meist mehr über 100 bis hin zu tausenden.
Aber würden alle 1000 euch helfen, wenn ihr umzieht? Nein? Sind es dann aber noch richtige Freunde?

Über solche Fragen redet die Autorin Susanne Lang in ihrem Sachbuch „Ziemlich feste Freunde“.

Auch wenn das Buch als Sachbuch eingestuft wird, ist es keinesfalls langweilig zu lesen und auch im „Fließtext“ geschrieben.

Da die Autorin locker schreibt, rutscht man praktisch durch die Geschichte und ich konnte mir an mehreren Stellen ein Grinsen nicht verkneifen.

Doch nach den lustigen Stellen folgen ernstere, in denen ich viel über Personen nachdachte und überlegte, welche „Freunde“ es denn jetzt sind.

Auch interessant zu lesen waren die Unterschiede von Frauen und Männern in Sachen bester Freund/ beste Freundin. Man kann bei den Feststellungen eigentlich nur lachen- und der Autorin Recht geben!
Denn die Fakten sind allesamt richtig und interessant, aus dieser Sichtweise habe ich manches noch gar nicht betrachtet…

Mit diesem Buch kann man nicht nur lachen, sondern führt sich noch einmal vor Augen, was richtige Freunde sind und wie wichtig diese sind!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Ziemlich feste Freunde
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 192

ISBN-13: 978-3-7645-0503-5
 Preis: 16,99€
Mein neuer EBook READER!

Mein neuer EBook READER!

Hey Ihr Lieben Bücherwürmer,

ich habe….
nun auch…
endlich…
einen…
EBOOK READER!

warum ich mich für einen Reader entschieden habe? Es gibt einfach zu viele Bücher, die es nur als EBook gibt…

Also habe ich mir den Reader zum Geburtstag gewünscht und…nun ist er da!
Das erste EBook habe ich schon gelesen!

Übrigens, ich habe mich für einen kindle entschieden, zum Lesen fand ich diesen besser als einen Tolino…

Habt ihr auch einen Reader? Was ist eure Meinung dazu ?

Liebe Grüße
Eure
Lena

Rezension: Susan Kaye Quinn: Open Minds-Gefährliche Gedanken

Rezension: Susan Kaye Quinn: Open Minds-Gefährliche Gedanken

Wenn jeder Gedanken lesen kann…
Außer du…
dann bist du eine große Gefahr!

 
In der Welt der 16-jährigen Kira Moore kann fast jeder Gedanken lesen. 
Und die, die es nicht können, werden von den anderen verachtet. 
Kira kann keine Gedanken lesen und niemand mag sie deshalb, abgesehen von ihrem Freund Raf.
Und in Raf ist Kira ein bisschen verliebt, doch als „Null“, wie Kira auch bezeichnet wird, darf sie nicht mit Raf zusammen sein. 
Und dann entdeckt Kira plötzlich eine andere Seite an sich… 
Eine gefährliche… 
Sie kann Gedanken der anderen kontrollieren!
 Früher, vor Kiras Zeit, konnten in der Welt nur ein paar Menschen Gedanken lesen. Und die wurden gefürchtet und als verrückt erklärt, jeder mied diese „Außenseiter“, die „Normalen“ waren die starken! 
Doch dann änderte sich dies und immer mehr Menschen bekamen die Fähigkeit, Gedanken zu lesen. Und deren Kinder konnten auch Gedanken lesen, sodass es nach ein paar Jahren fast nur noch Gedankenleser gab. 
Nur noch wenige der Menschen können nicht Gedanken lesen und diese werden verspottet und gemieden. 
Nun sind sie die „Außenseiter“.  
Und das zeigt das Buch, alles was anders ist wird gemieden. 
Schlimm? Solche Situationen findet man an jeder zweiten Ecke! Achtet mal darauf und ihr werdet sehen, dass Leute, die in irgendeiner Weise anders sind, schon viel Blödes zu hören gekriegt haben!
„Open Minds“ zeigt, wie schwer es diese „Außenseiter“ haben und dass sie doch eigentlich auch nur normale Menschen sind… 
Eine dieser Außenseiter ist die Hauptperson Kira! 
Kira erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, Anfangs ist sie schüchtern, oder eher eingeschüchtert, doch mit dem Wachsen ihrer Fähigkeiten als Jackerin- Gedankenkontrolliererin- wird sie mutiger. 
Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen und eigentlich auch die Umsetzung. 
Gestört hat mich nur, dass manche Stellen zu schnell vorbeigingen und zu wenig auf die einzelnen Szenen eingegangen wurde, dabei waren die doch so spannend! 
Doch im großen und ganzen hat das der Geschichte keinen Abbruch getan und ich habe mich weiterhin an der netten Kira gefreut und mit Spannung gelesen, denn die Geschichte fesselte mich wirklich!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

Titel: Open Minds- Gefährliche Gedanken
Seitenzahl: 326

ISBN-13: 1497408555
 Preis: 10,69€

Rezension: Kim Hood: Das Schweigen in meinem Kopf

Rezension: Kim Hood: Das Schweigen in meinem Kopf

Wenn dein Leben von deiner psychisch kranken Mutter bestimmt wird…
Und du keine Lust mehr hast auf die Hänseleien…
Kann dein Leben von einem Schwerbehinderten verbessert werden?

Jo ist 13 und wohnt mit ihrer psychisch kranken Mutter zusammen . Als hätte sie damit nicht schon genug zu schaffen, wird sie auch in der Schule gehänselt und gemieden.
So beschließt Jo, auf Raten der Schulpsychologin, bei einem Projekt mitzumachen, in dem es um schwerbehinderte Jugendliche geht.
Fortan verbringt sie die Mittagspause mit dem 15-jährigen Chris, füttert ihn und redet über ihre Sorgen- und dann macht sie eine Entdeckung…

In „Das Schweigen in meinem Kopf“ lernt man die 13-jährige Jo kennen, die es alles andere als leicht hat.
Bei ihr Zuhause sind die Rollen vertauscht, Jo kümmert sich um ihre manisch depressive Mutter und sorgt dafür, dass sie ihre Tabletten nimmt, morgens aufsteht usw, doch um Jo selbst kümmert sich keiner.

Auch in der Schule findet Jo keinen Anschluss und das liegt ebenfalls an ihrer Mutter, die die Eltern der Mitschüler auf diversen Treffen in der Schule so verschreckt hat, dass diese ihren Kinder verbieten, etwas mit Jo zu machen.
Und so schottet sie die 13-jährige ab und lässt niemanden an sich heran, auch wenn es der ein oder andere versucht.  Doch Jo’s Angst, dass derjenige von ihrer Mutter mitkriegt und sie so wieder einen neuen Freund verliert, ist größer und sie verbringt alleine ihre Pausen.

Das ändert die Psychologin der Schule, als sie die Idee mit dem Projekt schwerbehinderter Jugendlicher hat.
Chris heißt der Junge, mit dem sie nun ihre Mittagspause verbringen wird. Er leidet an einer Hirnschädigung, die zu Spastiken und Lähmungen führt, und außerdem dafür sorgt, dass Chris nicht sprechen kann.

Jeder, mitdem Chris bisher zu tun hatte, hat daran geglaubt, dass Chris nichts versteht und nicht kommunizieren kann, doch mit Jo ist das anders.
Sie glaubt fest daran,dass er sie versteht…

Und so beginnt langsam eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Menschen, die es nicht leicht haben.
Bei Chris kann Jo alle ihre Sorgen von der Seele erzählen und auch Chris öffnet sich bei Jo…

„Das Schweigen in meinem Kopf“ war unglaublich, mitreißend und fesselnd. Ich hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen und bin mir sicher, dass dieses Buch nicht nur Jugendlich lesen sollten, sondern es auch Erwachsene überzeugen wird.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Das Schweigen in meinem Kopf

 Verlag : cbj Verlag

Seitenzahl:288

ISBN-13: 978-3570402375
 Preis: 7,99€
Geburtstagsneuzugänge!

Geburtstagsneuzugänge!

Hallo Ihr Lieben Bücherwürmer,

wer mich auf Instagram verfolgt…
der wird wissen….
Ich habe heute, am 5.9. , Geburtstag!
Und deswegen ist es allerhöchste Zeit für einen kleinen Bücherüberblick der Neuzugänge!

Beim Leben meiner Schwester (DVD) / Gemini Project 2 / Die Radleys / Wie Licht schmeckt / Bis ans Limit / Krabat / Nichts was im Leben wichtig ist / Boy 7 / Ich darf nicht schlafen / Eine Tat wie diese / Bis zum Letzten Tropfen / Silberflügel / Der Kuss des Anubis / Selection(CD)

Der beste Freund, den man sich denken kann / Durchgebrannt / To 1 / Eine Tüte grüner Wind / Küssen kann schon mal passieren / A long way down / Ich knall euch ab! / Der Sommer deines Lebens / Johanna / Simpel / Wanda / Einfach unvergesserlich / Frostkuss

Ganz schön viel, was ? 🙂
Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, zu jedem Buch ein extra Foto zu machen, aber leider war da schon der Akku von der Kamera alle…

Besonders erwähnen möchte ich auch noch einmal Mareike, mit der ich ein Tauschpaket gemacht habe, es war wirklich toll!

Kennt ihr schon eines dieser 27 Bücher/CD´s/DVD´s ?
Dann schreibt mir doch, was eure Meinung dazu ist, was ihr mir ans Herz legen könnt oder ob ihr diese Bücher überhaupt kennt!

Liebe Grüße,
Lena, die ab heute 13 Jahre alt ist! 🙂

Rezension: Isabelle Auerbach und Yvonne Weindel: Was wäre, wenn wir fliegen könnten?

Rezension: Isabelle Auerbach und Yvonne Weindel: Was wäre, wenn wir fliegen könnten?

Was wäre, wenn wir fliegen könnten?
Was wäre, wenn es kein Geld gäbe?
Was wäre, wenn es keine Armut gäbe?

Was wäre, wenn wir in eine andere Zeit reisen könnten?
Was wäre, wenn wir vor nichts und niemandem Angst hätten?
Und was wäre, wenn  es keine Armut gäbe?
Fragen vom  Hellsehen, über Wünsche und Träume bis hin zu dem Weltall, Tieren und der Vergangenheit, werden hier beantwortet!

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, wie etwas wäre, wenn…?
Damit meine ich nicht Fragen wie was wäre, wenn ich meine Hausaufgaben nicht gemacht hätte, oder was wäre, wenn ich heute krank wäre,oder was wäre, wenn ich bei einer Situation anders reagiert hätte, sondern wichtige Fragen, die viel beeinflussen könnten.

Fragen wie “ Was wäre, wenn es keine Armut gäbe?“!

Und genau diese Fragen stellt das Hörbuch „Was wäre, wenn wir fliegen könnten“!

Ralph Caspers, den der ein oder andere bestimmt aus der Sendung „Wissen macht Ah“ kennt, liest dieses Hörbuch, das sich wirklich JEDER anhören kann- und dabei alles versteht!
Denn die Antworten auf die Fragen werden gut erklärt und anschaulich demonstriert, sodass dieses Hörbuch wirklich etwas für „Klein“ und „Groß“ ist.

Gewünscht hätte ich mir, dass noch ein bisschen tiefgründiger auf die Fragen eingegangen wird.

Ein Hörbuch von einer interessanten Idee und einer guten Umsetzung, dass besonders die „kleinen“ unter uns begeistern könnte- da bin ich mir sicher!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

Titel:  Was wäre, wenn wir fliegen könnten?

 Verlag : audio media 

ISBN-13: 978-3868040777

 Preis: 14,90€

Rezension: Brigitte Riebe: Feuer und Glas- Der Pakt

Rezension: Brigitte Riebe: Feuer und Glas- Der Pakt

Es ist das Jahr 1509 in Venedig…
Unruhe kommt zwischen den Rivalen, den Wasserleuten und den Feuerleuten auf… 
Und der berühmteste Glasbläser in ganz Venedig ist verschwunden…

 Der berühmteste Glasbläser in ganz Venedig ist der Vater von Milla! 
Oder eher: Der berühmteste Glasbläser in ganz Venedig war der Vater von Milla… 
Warum war? 
Millas Vater ist seit 5 Jahren verschwunden und wurde offiziel für tot erklärt… 
Doch Milla glaubt fest daran, dass ihr Vater noch lebt… 
Bevor er verschwunden ist, hat Millas Vater ein einmaliges Werk geschaffen: Die gläserne Gondel, die nun verschwunden ist! 
Nur sie kann den Streit zwischen den Menschen in Venedig schlichten. 
Und die gläserne Gondel kann die Feuerleute und die Wasserleute wieder zusammenführen. 
Denn einst waren die Feuer- und die Wasserleute unzertrennliche Freunde, doch jetzt sind sie verfeindet.
Dürfen sich eine Feuerfrau und ein Wassermann lieben? 
Milla steht vor schweren Entscheidungen, als sie herausfindet, dass sie eine Feuerfrau ist!


Feuer und Glas ist eine historisch angehauchte, romantische Geschichte, mit den ein oder anderen Fantasy Elementen. 
Die Mischung zwischen History und Fantasy ist gut gelungen. So hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass die historischen/fantastischen Elemente zu sehr in den Vordergrund kamen. 
Und auch die Liebesgeschichte, die wirklich süß, aber nie zu „aufdringlich“ war, ist ein Teil des Buches.
 
Von einer Geschichte die in Venedig spielt, erwartete ich mir ein tolles Setting und tolle Beschreibungen der Orte, sodass ich in meinen Gedanken die Gondeln in den Straßen Venedigs „sehen“ kann. 
Und das war wirklich so! Brigitte Riebes beschreibt die Orte so detaillreich, dass man sich in die Straßen Venedigs träumen kann.

Die junge Protagonistin Milla gehört zu den Feuerleuten und ist mutig und lebhaft. 

Doch genauso wie sie viele Stärken hat, hat sie auch ihre Schwächen und das machte sie mir noch sympathischer. 

Nicht nur um Milla geht es in Feuer und Glas, sondern auch um Lucas, den Wasserjungen, der seine Kraft, im Gegensatz zu Milla, nicht aus dem Feuer, sondern aus dem Wasser gewinnt. 

Gefehlt hat mir in „Feuer und Glas“ eindeutig die Spannung. Weitergelesen habe ich, weil ich wissen wollte, ob Milla und Luca zusammenfinden und was mit Millas Vater ist- und, weil ich das Setting so schön fand-, aber nicht weil mich die Geschichte unglaublich gepackt hat. Dafür ist mir besonders in der 1. Hälfte zu wenig passiert- und das ist wirklich schade, denn das Gefühl, dass die Seiten nur so dahin fliegen, hat sich bei mir nicht eingestellt! 

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut ) bis 3 ( befriedigend )

Titel: Feuer und Glas-der Pakt

 Verlag : Heyne

Seitenzahl:384

ISBN-13: 978-3453267381
 Preis: 16,99€
Rezension: Dan Wells: Fragmente-Partials 02

Rezension: Dan Wells: Fragmente-Partials 02

Wenn die Menschen am Aussterben sind…
Und du herausfindest, dass dein Leben eine Lüge ist…
Wie würdest du dich verhalten?

 Achtung, dies ist Band 2!

In ferner Zukunft wurden die Menschen fast vollständig von den Partials, künstliche, menschenähnliche Wesen, die die Menschen selbst erschufen, vernichtet.
Unter den letzten Überlebenden bricht eine gefährliche Seuche aus: RM, die dafür sorgt, dass Babys direkt nach der Geburt sterben.
Und damit ist das Aussterben der Menschen gesichert…
Doch auch unter den Partials herrscht Unruhe, denn die Partials wurden mit einem Verfallsdatum gekennzeichnet, welches sie nach 20 Jahren sterben lässt.

Kyra  die in Band 1 mithilfe eines Partials namens Samm es geschafft hat, ein Baby zu retten, macht sich auf die Suche nach Antworten auf ihre Vergangenheit.
Denn normal ist sie nicht!
Und auch Samm macht sich auf einen langen Weg nach der Antwort auf die Frage, ob das Verfallsdatum ausgeschaltet werden kann…

Obwohl zwischen dem Lesen von Band  1 und Band 2 etwas Zeit verstrich, konnte ich mich sofort wieder in der Geschichte zurecht finden und alles verstehen.
Dass der Start etwas ruhiger war, hat mich nicht gestört- ganz im Gegenteil,so konnte ich in Ruhe erst einmal meine Erinnerungen auffrischen und in die Zukunftswelt versinken.

Anders als in Band 1 der Trilogie, dessen 3. Band noch nicht auf Deutsch erschienen ist, ging es hier weniger um Medizin.
Statdessen flüchtet Kyra nach Manhatten, dass nicht nur verlassen ist, sondern auch dreckig und verfallen.
Dort will sie in den alten Unterlagen von ParaGen, der Organisation, die für die Partials zuständig war, forschen, um etwas über sich herauszufinden.

In „Fragmente“ erzählt nicht nur Kyra von dem Leben der Menschen/Partials, sondern auch Marcus, dessen Szenen sich beim Lesen leider immer ein bisschen mehr gezogen haben.

Doch die Hauptcharakterin war immer noch Kyra- und das ist gut so!
Denn das Mädchen ist immer noch unglaublich sympathisch, zielstrebig und nicht auf den Kopf gefallen.
Besonders zielstrebig muss sie auch sein, sonst könnte sie ihren Plan gleich wieder vergessen, denn die Reise nach Antworten fällt Beschwerlicher und vor allem Länger aus als gedacht, doch genau diese Reise quer durch verschiedene Länder war besonders, denn so konnte ich mir die Welt in der Zukunft sehr gut vorstellen- Dan Wells beschreibt wirklich toll!

Neben Marcus und Kyra ist auch Samm ein Teil der Geschichte. Diesen Partial habe ich wegen seiner ruhigen, gelassenen Art schon in Band 1 ins Herz geschlossen.

Dass die Partials Reihe keine leichte und schnell zu lesende Geschichte ist, darauf muss man sich einstellen.
In „Fragmente“ hat die Geschichte sich an manchen Stellen leider gezogen.

„Fragmente“ war für mich nicht, wie so oft in Trilogien, ein Zwischenband ohne viel Handlung, stattdessen hat der Leser wichtige Dinge  hier erfahren und neue Fragen kamen auf.
Dass sich die Geschichte an manchen Stellen gezogen hat, macht die sympathische Hauptcharakterin Kyra wieder wett, denn sie weiß, wie man die Leser überzeugen kann!
Eine tolle Dystopie, die es wert ist, gelesen zu werden.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

 Titel: Fragmente
 Verlag : Ivi/Piper

Seitenzahl:576

ISBN-13: 978-3492702836
 Preis: 19,99€