Rezension: Alina Bronsky :Spiegelkind

Rezension: Alina Bronsky :Spiegelkind

In einer Welt voller Oberflächlichkeit…
Lebt man als „Unnormale“ gefährlich!

Normal zu sein, das ist das wichtigste in Julis Welt! Denn die Leute, die wegen ihres Aussehens oder ihres Benehmens auffallen, sind die Freaks. Und ein Freak möchte keiner gerne sein, denn dann ist man in der Gesellschaft ganz unten, hat nicht viele Rechte und wird von allen verachtet.
Die 15-jährige Juli ist in einem Viertel aufgewachsen, in dem nur anständige Leute wohnen.
Als sie eines Tages zu ihrer Mutter nachhause kommt, ist das Haus verwüstet- und ihre Mutter nicht da!
Und noch komischer ist, dass niemand sie sucht.
Entschlossen macht sich Juli auf die Suche nach ihrer Mutter- und nach Antworten.
Denn normal ist bei ihr zuhause doch nicht alles!

Der Großteil der Menschen in Julis Welt lebt „ganz normal“, hält sich an die Regeln und versucht nicht aufzufallen. Alles in dieser kalten Welt ist geregelt, viel Freiraum gibt es nicht.
Dagegen wehren sich die sogenannten Freaks, die das der Regierung durch ihr Aussehen und ihr Benehmen zeigen.
Sie schätzen die Individualität- und der Regierung sind sie ein Dorn im Auge.
Und dann gibt es da noch die „Pheen“, die berüchtigten, magischen Wesen, die außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Die Pheen haben gar keine Rechte und haben es sehr, sehr schwer.

Und was ist Juli?  Das 15-jährige Mädchen ist in einem besonders guten Stadtviertel aufgewachsen und wusste so lange Zeit nicht über Freaks oder Pheen bescheid. Als Tochter eines Mannes, der ein gutes Ansehen hat, lebte sie unbeschwert.
Nur Julis Mutter war anders- und als die Eltern sich trennten, zeigte sie klar, was sie von der Oberflächlichkeit in der Stadt hielt.
In der Geschichte macht sich Juli nicht nur auf die Suche nach ihrer Mutter und auf Antworten, sondern auch auf die Suche zu ihrem wahren selbst.

Anfangen tut das mit Ksü, einem Mädchen, welches sie in der Schule kennenlernt und auf das sie aufpassen soll. Ksü ist alles andere als normal, sie sieht beinahe aus wie ein Freak und benimmt sich- zumindest in manchen Situationen- auch so. Doch zwischen Juli und Ksü bahnt sich eine Freundschaft an, und Juli beginnt das erste Mal in ihrem Leben nachzufragen, ob alles stimmt,was die Leute erzählen. Sind die Freaks wirklich so schlimm, wie alle sagen?

Juli ist eine sympathische Hauptcharakterin, während sie am Anfang des Buches noch völlig überzeugt von dem System der Regierung ist, beginnt sie zur Mitte hin mehr anzuzweifeln…

Und „Spiegelkind“ war ein Buch, was mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Geschichte gerutscht.Ich bin schon ganz gespannt auf Teil 2- und kann jedem nur empfehlen, diese Dystopie zu lesen!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel:Spiegelkind
Verlag:Arena
Seitenzahl: 304
  ISBN-13:978-3401067988

 Preis: 14,99€

Allgemein

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