Rezension: Lydia Syson: Im dunklen Licht der Tage

Mitten im Spanischen Bürgerkrieg…
Kämpft Felix um ihr Leben…

Es ist das Jahr 1963. Felix ist 17 Jahre alt, will Krankenschwester werden und hat keine Ahnung von dem Spanischen Bürgerkrieg, da sie sehr wohlbehütet zuhause in London aufwächst.
Doch dann gerät sie in eine Demonstration und lernt dort Nat kennen, der sich freiwillig für die Front gemeldet hat und so bald nicht mehr in der Stadt sein wird.
Felix und Nat verlieben sich ineinander, doch ihnen bleibt nicht viel Zeit.
Schon bald ist Nat weg- und dann meldet sich Felix freiwillig als Krankenschwester in Spanien und will Nat suchen.
Doch auch George, der schon lange in Felix verliebt ist, macht sich auf die Suche nach ihr.

Felix,George und Nat verschlägt es alle auf unterschiedliche Weise nach Spanien, sei es als Kämpfer, als Krankenschwester oder, wie in Georges Fall, um Felix zu suchen.

Die 3 Menschen beschreiben ihr hartes Leben mitten im Krieg. Während Felix mit wenig Ausstattung Menschen wieder gesund pflegen soll, erlebt man mit Nat düstere Tage an der Front und George, der nie in das Land wollte, sucht nach Infos und Spuren, da er für die Zeitung schreibt.

Die Zukunft der Drei ist in der gefährlichen Situation ungewiss, trotzdem bleiben sie tapfer und konzentrieren sich auf ihre Aufgaben.

Während die Liebesgeschichte im Hintergrund steht, ist der Fokus auf die Situation in Spanien gerichtet und ich erfuhr viel über den Spanischen Bürgerkrieg und dem Leben verschiedener Menschen in verschiedenen Rollen zu der Zeit.

Meist ist die Geschichte auch spannend, lediglich an ein paar Stellen hat mir die Spannung gefehlt, ich hätte mir gewünscht, dass sich das Bedürfnis weiterzulesen durchgängig eingestellt hätte.

Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen, für Leute, die mehr über den Bürgerkrieg erfahren wollen, aber auch für Leute, die nach einer guten Geschichte suchen!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )2 ( gut )

Titel: Im dunklen Licht der Tage
Verlag: Oetinger
Seitenzahl:320
 ISBN-13: 978-3-7891-4751-7

Preis: 15,99€

Meine Bücherregale nach 4 Monaten

Guten Abend liebe Bücherwürmer, 
im April und Juli habe ich euch meine neuen Bücherregale gezeigt und in den Monaten haben sie sich ganz schön verändert…
Heute, nach 4 Monaten, werde ich euch diese Bücherregale noch einmal zeigen… 
Und da hat sich wieder etwas getan… 

Ganz am Anfang sahen die Regale so aus :

Im April ( klick ) dann so : 
 
Und im Juli ( klick) so: 
Heute, im Oktober, sieht es so aus:

Es hat sich weiter gefüllt, oder ? 🙂

Bücher sind in dem untersten Regalfach links keine, da dort mein Kopfkissen liegt ( die Regale stehen neben meinem Bett) und ich wegen dem Staub nicht direkt neben den Büchern schlafen wollte!

Wer sich meine anderen 3 Regale anschauen will, der kann dies unter der Rubrik “Meine Regale” machen…

Liebe Grüße
Eure
Lena

Rezension: Dave Eggers:Der Circle

Könnte so unsere Zukunft aussehen?

Mae Holland ist überglücklich. Mit Hilfe ihrer Freundin darf sie nun bei dem “Circle” arbeiten, dem angesagtesten Unternehmen der Welt. Statt Stress erwartet die Mitarbeiter in den Firmen große Pools, die besten Köche und jede Menge Konzerte von internationalen Stars, alles kostenlos versteht sich.
Nun darf sich Mae auch zu der Elite zählen, die einen Job im einflussreichsten Konzern Amerikas haben.
Mae ist beeindruckt von dem Unternehmen und schöpft ihre vielen Möglichkeiten aus. Sie will es bis ganz nach oben schaffen und merkt nicht, dass die Idee von dem “Circle”, es dürfe keine Anonymität mehr im Internet geben, immer mehr zur Realität wird…

Das besondere an “Der Circle” ist, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass unsere Welt in der Zukunft einmal so aussieht. Die Gründer des Konzerns sind überzeugt, dass völlige Transparenz das beste ist, was den Menschen passieren könne. Wenn es keine Anonymität mehr gäbe, würde Cybermobbing und jegliche andere Kriminalität eingestellt werden und so wären die Menschen glücklicher. Dass die Welt dafür total überwacht werden muss und an jeder Ecke Kameras lauern, wird nicht angepriesen.
Mae entwickelt sich zu einer Vorzeigemitarbeiterin des Circles, sie postet ständig und hat keine Privatsphäre mehr. Aus der schüchternen Frau wird eine selbstbewusstere, die sich vor der Welt versteckt und nur noch wenig  Kontakt mit ihren wahren Freunden hat, dafür aber ständig vor dem Handy sitzt und der restlichen Welt zeigt, was sie gerade macht.

Zwischen Faszination über den Aufbau des Konzern und die Argumente für die Zerstörung der Privatsphäre zu Entsetzen, wie schlimm die völlige Transparenz wirklich ist, wechselten meine Gefühle.

Nach diesem Buch denkt man noch einmal ganz anders über das Internet und Seiten wie Facebook und ich kann nur hoffen, dass sich ein solches Szenario wie in der Geschichte nie einstellen wird, obwohl wir momentan ja schon eine kleine Vorstufe erleben( Über das Handy ist man auf Seiten wie Facebook, Instagram aber auch WhatsApp immer erreichbar und postet viel…).

Anmerken muss ich allerdings, dass sich die Geschichte zwar meistens flüssig lesen lassen hat, aber mir manchmal eindeutig zu viel beschrieben und sich mit zu kleinen Details aufgehalten wurde.

Und dann war Protagonistin Mae schrecklich naiv, an einer Stelle hätte nicht mehr viel gefehlt, dass ihr Vorgesetzter “Spring” sagt und sie macht es…

Nichtsdestotrotz sollte man sich mit diesem Buch unbedingt einmal beschäftigen. “Der Circle” wird sicher jedem Leser noch einmal die Augen öffnen und zeigen, wie schlimm völlige Transparenz wäre…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

Titel: Der Circle
Seitenzahl:560
 ISBN-13: 978-3-462-04675-5

Preis: 22,99€

Meet&Greet mit Libba Bray auf der FBM 14

Huhu ihr lieben Bücherwürmer,

am Buchmesse-Samstag durfte ich zusammen mit 4 weiteren Bloggerinnen Libba Bray im Rahmen eines Meet&Greets kennenlernen und mit Frage löchern.

Die Autorin ist echt spitze, aber lest selbst….

Libba Bray ist die Autorin von “The Diviners-Aller Anfang ist böse”, der “Der geheime Zirkel-” Trilogie und dem Buch “Ohne.Ende.Leben”. 

Von “The Diviners” ( Rezi folgt) habt ihr bestimmt schon einmal gehört, das Buch ist vor kurzem erschienen. 

 Dtv hatte ein paar Wochen vor der Messe eine Bloggeraktion zu dem Buch gestartet, bei der man unteranderem das Meet&Greet gewinnen konnte.
 Ich und 4 weitere Bloggerinnen hatten das große Glück und machten uns am Samstag auf, um Libba Bray zu treffen.

https://www.facebook.com/dtvbookmark/photos/a.794256580617727.1073741826.220284084681649/794962280547157/?type=1

So sah unsere Truppe übrigens aus ( das Foto ist vom dtv-verlag), unschwer zu erkennen bin ich die rechts vorne, Libba Bray sitzt links hinten und rechts neben ihr sitzt ihre Lektorin.

Dass Lektorin Anke Thienemann mit von der Partie war, fand ich sehr toll. Sie wollte gerne mit dabei sein und war stets sehr interessiert:-)

Libba Bray ist eine unglaublich offene, sympathische und lustige Person, die vor Kraft sprüht!

Zu Beginn wurde uns erzählt, dass Diviners eine Reihe bestehend aus 4 Bänden werden soll, die allesamt dicke Bücher werden.

Schon lange bevor das 1. Buch fertig geschrieben war, wurden die Rechte verkauft, so sehr konnte Libba Bray mit ihrer vorherigen Trilogie beeindrucken.

Das Schreiben an Teil 1 hat ca. 1,5 Jahre gedauert, Teil 2 nimmt noch mehr Zeit in Anspruch.

Eigentlich ist Libba schon 2 Jahre zu spät dran, die Abgabetermine wurden verlegt und verlegt, aber das Schreiben nimmt eben viel Zeit in Anspruch.
“Ich weiß selbst wie es ist zu warten, am liebsten würde ich “George R.R. Martini” auch einen Besuch abstatten und ihn bitten, sich mit dem Schreiben zu beeilen”, meint die Autorin.

Eine Herausforderung ist das Schreiben an Folgebänden sowieso, da sie immer darauf achten muss, dass die Szenen wirklich in Teil 2 gehören und nicht in Teil 3 müssen. Für solche Fälle hat sie dann einen Ordner, in den sie die Idee aufschreibt und beim Schreiben an Teil 3 wieder herauskramt.

Libba Bray hat sich viel Mühe gegeben, dass die Fakten und Daten in der Geschichte stimmen.
Also hat sie sehr viel recherchiert, Museen besucht, Fachbücher gelesen…
Und so steckt auch bei kleinen Szenen viel Recherchearbeit darin, doch es hat sich gelohnt, “The Diviners” überzeugte mich unteranderem sehr mit Genauigkeit.

 Wenn Libba schreibt, liest sie in dem selben Genre nichts, damit sie sich nicht beeinflussen lässt.
Eigentlich liest sie generell sehr gerne, doch die wenige Zeit macht lange Lesepausen nicht möglich….

Die Autorin liest auch Blogs, wenn man ihr eine Rezi zu einem ihrer Bücher schickt, beschäftigt sie sich auch damit!

 Bei der Frage ” Hast du Angst/Gruselst du dich beim Schreiben düsterer Szenen?” lachte Libba, sie gruselt sich nämlich kein bisschen. Wenn man selbst die Stränge in der Hand hat, ist die Situation einfach ganz anders.
Libba Bray liebt die Horrorszenen, sie selbst bezeichnet sie als blutrünstige Autorin.

 Die Ideen für ihre Bücher nimmt sie von überall, sie geht aufmerksam durch die Welt und schreibt sich ihre neuen Ideen in ein Notizbuch auf. Aktuelle Projekte haben zwar Vorrang, aber für später ist ihre Ideenkiste schon gut gefüllt!

Libba Bray ist eine unglaublich tolle und nette Autorin und ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, sie bei dem Meet&Greet kennenzulernen.

Nebenbei konnte ich übrigens noch ein bisschen an meinen Englisch feilen, Libba lebt in Brooklyn und kann kein Deutsch…:D

Liebe Grüße
Eure
Lena

PS: Habt ihr Diviners schon gelesen?

Rezension: Mindy McGinnis: Bis zum letzten Tropfen

Wenn sauberes Wasser zu einer Seltenheit geworden ist…
Geht es um Leben…
Und Tod!

Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation und einer Choleraepidemie ist sauberes Wasser das kostbarste geworden.
Das hat Lynn von klein auf gelernt. Gemeinsam mit ihrer Mutter verteidigt sie seit Jahren ihr Haus und die wertvolle Wasserquelle dahinter. Von ihrer Mutter hat sie gelernt, wie man in der Wildnis überlebt. Oberste Regel: Vertraue niemandem!
Mittlerweile ist aus der kleinen Lynn ein sechzehnjähriges Mädchen geworden, das gelernt hat, auf jedes Zeichen, das auf einen Eindringling hindeuten könnte, sorgsam zu achten.
Und dann scheint der Ernstfall einzutreten, Mutter und Tochter entdecken unbekannte Fußspuren vor der Wasserquelle.
Und dann wird Lynns Mutter schwer verletzt und Lynn ist auf sich alleine gestellt! Sie muss sich Hilfe suchen…

Wasser ist das kostbarste in Lynns Welt, das weiß sie schon lange. Mit neun Jahren hat sie das erste mal getötet, um ihre Wasserquelle zu verteidigen. Ihre Welt ist kalt und jeder muss um das nackte überleben kämpfen.

Die Story hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Vorstellung, dass es in der Welt wenig frisches Wasser gibt, ist schrecklich, um in so einer Welt zu überleben, muss man kalt werden und vor allem gucken, wie man selbst weiter überleben kann.

Mit dieser Vorstellung ist Lynn aufgewachsen und das hat sie kalt werden lassen, zumindest scheint es anfangs so. Sie lernte früh, dass man töten muss um zu überleben und das hat sie abgehärtet.

Doch im Laufe der Geschichte habe ich sie lieb gewonnen, sie macht eigene Erfahrungen, die sie unter dem Einfluss ihrer Mutter, die in jedem Menschen etwas schlechtes sieht und unglaublich hart ist, nie machen konnte.

Gefehlt haben mir bei der Geschichte allerdings mehr Hintergrunddetails. Wie kam es dazu, dass das Wasser knapp wurde?

Doch das Buch war spannend, von der ersten bis zur letzten Seite und die Idee ist unheimlich interessant!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut ) bis 2 ( gut )

Titel: Bis zum letzten Tropfen
Verlag: Heyne 
Seitenzahl:320
 ISBN-13:978-3453268975

Preis: 14,99€

Rezension:Siobhan Curham: Shipwrecked

9 Jugendliche…
Gestrandet auf einer einsamen Insel…
Ganz alleine…
Oder etwa nicht?

Grace hat es geschafft! Zusammen mit einigen Mitschülern der Dance Academy darf sie die Sommerferien auf einem Kreuzfahrschiff im Südpazifik verbringen und dort auftreten. Die Ferien könnten nicht schöner sein, bis plötzlich ein Unwetter aufzieht und das Schiff zum Kentern bringt. Zusammen mit dem Bootsführer kann sich die Tanzcrew auf eine einsame Insel retten…
Und schon bald gibt es Ärger unter den Jugendlichen und die Gruppe spaltet sich!
Und zu allem Überfluss sind sie nicht so alleine auf der Insel, wie sie anfangs dachten…

Zusammen mit ihrer besten Freundin Jenna und ihrem Freund Todd konnte sich Grace einen tollen Job in den Sommerferien ergattern…Während andere Zeitungen austragen, darf sie mitten im Südpazifik tanzen.
Doch der Sommertraum entwickelt sich schnell zum Albtraum, als die Crew kentert und alle sich nur noch streiten. Und dann hat Grace das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden… Und plötzlich geschehen auf der Insel mysteriöse Ereignisse!

Grace ist in der Gruppe eine friedliche, streitschlichtende Person, die zwar nicht schüchtern ist, sich aber lieber aus den Streitigkeiten heraushält.
Ganz im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Jenna, die sich auf der Insel zu einer richtigen Zicke entwickelt.
Empfindlich und oberflächlich stellt sie ihre Freundschaft ganz schön auf die Probe und besonders sie ist ein Grund, warum sich die Gruppe spaltet.

Mit Tedd, Graces Freund, stimmt die Chemie auch nicht mehr, dagegen freundet sie sich mit dem Bootsführer Cruz an, der zwar kein Englisch spricht, aber dafür um so mehr auf einer Wellenlänge mit Grace ist.

Die Tanzcrew ist ein buntgemischter Haufen, während die eine in jedem Menschen etwas gutes sieht, ist die andere sehr oberflächlich, während der eine sich lieber amüsiert, lernt die andere lieber…

“Shipwrecked” ist ein sehr spannendes Buch, mit den ein oder anderen mystischen Elementen, welches aber auch romantische und lustige Parts bereithält.
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und schnell und konnte mich total mitreißen.
Und nach diesem Ende fiebere ich gespannt Teil 2 entgegen, welcher 2015 erscheint…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Shipwrecked
Verlag: Planet girl
Seitenzahl:304
 ISBN-13: 9783522503969

Preis: 12,99€

Rezension: Malcolm McNeill: Der Wald der träumenden Geschichten

Auf der Suche nach seinen Eltern…
Gejagt von Dem Verschwinden…
Macht ein kleiner Junge viele Entdeckungen…

Bevor Das Verschwinden kam, ging die Welt ihren normalen Gang. Doch dann verschwanden immer mehr Leute- allerdings nur Erwachsene. Diese verschwanden urplötzlich, zurück blieb nur ein Haufen Kleidung.
Keiner ist vor Dem Verschwinden sicher und auch die besten Wissenschaftlern finden keine Lösung oder ein Heilmittel.
Das Leben des kleinen Waisenjungen Max ist bei seinen netten Adoptiveltern toll. Als Baby wurde der Junge in einer Buchhandlung gefunden und anschließend in ein Waisenhaus gebracht, doch niemand wollte den hässlichen Jungen mit den spindeldürren Fingern, den durchdringenden Augen und den rasiermesserscharfen Zähnen adoptieren. Niemand, bis auf ein Paar, das ihn dann adoptiert hat.
Als seine Adoptiveltern von Dem Verschwinden heimgesucht werden, bricht Max alleine auf, um seine “Immerwährende” Eltern, seine echten Eltern zu finden, denn er ist überzeugt, dass sie noch leben.
Er macht sich auf den Weg zu Dem Wald Des Anfangs, dort erwartet er sich Antworten…

Nach den ersten Seiten des Buches tauchten in meinem Kopf schon viele Fragen auf. Wer ist für Das Verschwinden verantwortlich? Was ist mit Max los? Und so las ich gespannt weiter.

Der Schreibstil erinnerte mich an ein Märchen, ungewöhnlich und anders- und so war auch die Geschichte!

Der kleine Junge Max ist ein außergewöhnliches Kind, er träumt gerne, liest viel und denkt nach. Abgesehen von seinen Adoptiveltern mag den Jungen keiner. Dann macht er sich auf die Suche nach seinen wahren Eltern und die Spur führt zu Dem Wald Des Anfangs.

Bis zu diesem Punkt hatte ich zwar viele Fragen, doch die Geschichte hat mich fast pausenlos gefesselt.
Doch ab dem Punkt, wo Der Wald Des Anfangs ins Spiel kommt, war ich durchgehend nur noch verwirrt.
Die Geschichte hat sich nicht nur unheimlich gezogen, sondern ich fand keinen roten Faden mehr.

Die Fantasie des Autors, die ich Anfangs noch bewunderte, wurde mir zu viel und ich hatte nur noch wenig Durchblick- und um das letzte bisschen zu bewahren, musste ich mich ständig anstrengen, wirklich jedes Stück zu lesen.

Gefallen haben mir allerdings die philosophischen Einwürfe in der Geschichte!

Der Wald der träumenden Geschichten ist ein außergewöhnliches Buch mit sehr wenig Spannung, dafür aber mit philosophischen Einwürfen und viel Fantasie. Für mich wurde es ab dem 1. Drittel eindeutig zu viel, die Geschichte hat mich nur noch verwirrt und den roten Faden habe ich auch nicht gefunden…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend ) bis 4 ( ausreichend)

Titel: Der Wald der träumenden Geschichten
Verlag: Fischer KJB
Seitenzahl:534
 ISBN-13: 978-3-596-85670-1

Preis: 16,99€

Altersangaben bei Büchern-Meine Meinung!

” Was, du hast Buch X gelesen? Das ist doch noch gar nichts für dich!”

Heute erzähle ich euch meine Meinung zum Thema Altersangaben bei Büchern!

Und da habe ich ganz schön viel zu sagen…


” Was, du hast Buch X gelesen?! Das ist doch noch gar nichts für dich!” 
Diese 2 Sätze machen mich jedes Mal wieder wütend! 

Denn ich weiß doch am besten, welches Buch etwas für mich ist und welches nicht, oder? 

Altersangaben bei Büchern sind ein umstrittenes Thema und mir persönlich helfen sie gar nichts, im Gegenteil! Komische Blicke wurden mir zugeworfen, wenn ich früher erzählt habe, was ich gerade lese. 
Dann am besten noch ein vorwurfsvoller Blick zu der Mutter: So etwas traust du deiner Tochter zu?! 

Soll ich stattdessen nur hübsche, rosarote Bücher lesen, die von der schönen Welt erzählen?! 

Mittlerweile, dank meiner Größe, schätzen mich die Leute generell auf älter und so kommen auch keine Fragen auf. 

Aber was ist mit den anderen, die immer noch komisch angeguckt werden? Sicher, es gibt viele Jugendliche, die mit 13,14,15 Jahren geistlich noch 12 Jahre sind und denen man nicht ohne mit der Wimper zu zucken eine düstere Dystopie in die Hand drücken würde. 
Doch diese Jugendlichen wissen doch selbst am besten, was gut für sie ist. 

Beim Googeln bin ich auf dieses Thema – KLICK – gestoßen und habe mir die ersten Kommentare durchgelesen. 

Dürfen die Jugendlichen- und noch nicht Jugendlichen:D – also keine Bücher lesen, die Gewalt, Liebe, Drogen etc. enthalten? 

Gerade Bücher sind doch eine tolle Möglichkeit,mehr über die Welt zu erfahren, auch wenn es nicht immer gute Dinge sind- ohne sie selbst erleben zu können/müssen. 

Wie ihr merkt, ich und Altersangaben werden wohl nie die besten Freunde werden. Meine Meinung ist, dass jeder für sich selbst am besten weiß, was gut ist. Und vielleicht muss man dafür einmal die Erfahrung, sich zu viel zugemutet zu haben, machen….

Und was sagt ihr dazu? Das zu erfahren würde mich sehr interessieren!

Liebe Grüße
Lena

Rezension: Rowan Coleman: Einfach unvergesslich

Wie fühlt man sich, wenn man den Namen der Tochter vergessen hat?
Wie fühlt man sich, wenn man weiß, dass man bald viel mehr vergessen wird?
Wie fühlt man sich, wenn Demenz diagnostiziert wurde?

Claire vergisst neuerdings viele Dinge. Den Namen ihrer Tochter, sich vor dem Rausgehen anzuziehen oder die Nummer des Hauses, in dem sie wohnt. Nicht vergessen hat sie allerdings, dass bei ihr vor kurzem Demenz diagnostiziert wurde. Jetzt ist Eile geboten! Sie schreibt ihre Gedanken und Erlebnisse in einem Buch auf und hat eine lange Liste mit vielen Dingen, die sie noch erledigen will, wie sich neu zu verlieben, sich mit der Tochter aussprechen…
Doch der Alltagswahnsinn geht unaufhaltsam weiter!

Claire ist 40 Jahre und hat frühmanifestierte Alzheimer-Demenz. Wie stark die Demenz fortgeschritten ist oder wie schnell sie vergessen wird, das kann keiner sagen. So lebt Claires Familie im Ungewissen und bangt jeden Tag aufs neue, dass die Mutter sie noch erkennt.
Besonders schlimm hat es Familienvater und Ehemann Greg getroffen: Claire kann keine Liebe mehr zu ihm spüren und erkennt ihn oft nicht mehr…

Für Claire ist die Demenz unheimlich schlimm. Sie ist sehr intelligent und war sehr selbständig, nie gebunden an andere Personen, doch nun musste wieder ihre Mutter Ruth einziehen, um der Familie bei alltäglichen Sachen zu helfen. Denn Greg arbeitet und die kleine Esther muss versorgt werden…

Die Geschichte wird die Meiste Zeit von Claire erzählt, die sich mit der Tatsache, dass sie bald fast alles vergessen wird, abfinden muss und sich oft fragt, warum es sie getroffen hat.
Auch die erwachsene Tochter Caitlin erzählt von der Situation, sowie Greg und Großmutter Ruth.

Um die Familie und Claire besser kennenzulernen, sind in dem Buch verschiedene Ausschnitte des Erinnerungsbuches, das die Familie angefertigt hat um so Claires Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, abgedruckt, so erlebt man als Leser auch romantische und lustige Momente.

“Einfach unvergesslich” zeigt klar, wie schlimm das Leben mit Demenz ist. Nicht nur für die Umstehenden, sondern auch für die Person selbst. Auch wenn dem Leser klar gezeigt wird, dass die Krankheit schlimm ist, ist die Geschichte keineswegs erdrückend dunkel oder zu “schwer”, sondern es gibt immer wieder Stellen, die die Geschichte auflockern.

Gewünscht hätte ich mir an manchen Stellen mehr Spannung, sodass sich das Bedürfnis, unbedingt weiterzulesen, durchgehend eingestellt hätte.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut ) bis 2 ( gut )

Titel: Einfach unvergesslich
Verlag: Piper
Seitenzahl:416
 ISBN-13:978-3-492-96764-8

Preis: 14,99€