Rezension: Lisa Gardner: Blut ist dicker als Wasser

Du führst ein Leben, welches sich viele Leute wünschen…
Doch dann…
eines Nachts…
holen sie dich und deine Familie!

Justin Denbe, seine Frau Libby und deren Tochter Ashlyn führen ein luxoriöses Leben.
Die reiche Familie wohnt in Boston und lässt es sich gut gehen.
Die 3 sehen aus wie eine perfekte Familie…
Doch dann werden sie entführt, verschleppt und in ein altes Gefängnis gesteckt.
Was wollen die Entführer? Geld? Oder haben sie ein anderes Motiv?
Während die Ermittler im dunklen tappen, fängt die Fassade der Familie an zu bröckeln…

„Blut ist dicker als Wasser“ ist ein Thriller, welcher mich total gepackt hat.

Libby, die Frau von Justin und Mutter von Ashlyn, erzählt die meiste Zeit die Geschichte aus ihrer Sicht.
Von außen führt die Familie ein perfektes Leben, eine reizende Tochter, ein gut verdienender Mann und eine Frau,die Zuhause alles regelt, doch hinter der Fassade gibt es Unruhen…

Während die 3 in einem alten Gefängnis von ihren Entführern festgehalten werden, lernen sie ganz andere, „dunkle“ Seiten von sich kennen und Stück für Stück wird aufgedeckt, wie das wirkliche Leben der Denbes ist und was die 3 für Geheimnisse haben!

Wenn „Thriller“ auf dem Cover steht, erwarte ich eine Geschichte, die mir den Atem stocken lässt.
Und das hat „Blut ist dicker als Wasser“ getan, gefesselt und geschockt saß ich vor dem Buch und die Seiten flogen nur so dahin, schließlich wollte ich unbedingt wissen, wer hinter der Entführung steckt und was das „Geheimnis“ der Familie ist.

Die meiste Zeit erzählt Libby von ihren Erlebnissen im Gefängnis, doch auch aus der Sicht der Entführer und aus der Sicht der Detektive gibt es Stellen, so kann sich der Leser ein Bild der Lage aus unterschiedlichen Perspektiven machen.
Im Laufe der Geschichte habe ich so gut wie jeden verdächtigt.
Immer wieder dachte ich, dass ich den Täter nun kenne und dann kam ein neuer Hinweis, der wieder alles auf den Kopf stellte.

Das Ende war noch einmal richtig rasant und überraschend. Auch wenn es total schlüssig und logisch ist, bin ich beim Lesen nicht darauf gekommen- so sollte für mich ein Thriller sein!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut) bis 2( gut )
 

Titel: Blut ist dicker als Wasser
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl:544
 ISBN-13: 978-3499268052
Preis: 9,99€

Rezension:Josin L. McQuein: Arclight- Niemand überlebt die Dunkelheit

Die Dunkelheit ist überall…
Und nur ein Mensch konnte ihr entkommen…
Und dieser Mensch bist DU!

Die Welt ist voller Dunkelheit, nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die darunter lebenden Menschen.
Draußen lauern viele Gefahren, allen voran die gefürchteten Blassen.. Wer ihren Weg kreuzt wird getötet oder selbst zu einem Leben als Blasser verbannt.
Nur ein Mensch hat die Begegnung mit den Wesen bisher überlebt: Marina.
Doch ihre Rettung forderte 8 Menschenleben,die es nicht ins rettende Arclight geschafft haben.
Unter der Lichtkuppel wird Marina versorgt, doch ihre Erinnerung sind ausgelöscht!
Und die meisten sind ihr nicht wohlgesonnen, denn viele haben bei Marinas Rettung Verwandte oder Freunde verloren und außerdem- so heißt es- kann man der Dunkelheit nur entkommen, wenn man ein Teil von ihr ist.

Seitdem Marina vor den Blassen gerettet wurde, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie kennt nicht ihre Eltern, ihr Alter oder ihren Namen und weiß immer noch nicht, was in den Tagen, als sie außerhalb des Arclights war, passiert ist.
Innnerhalb der Lichtkugel wird Marina von vielen Menschen nicht gemocht, denn immerhin ist sie daran schuld, dass ihre Angehörigen bei dem Rettungseinsatz gestorben sind.
So schlägt sie sich durch, aber dann greifen die Blassen an… Und die Lichtkuppel ist nicht so stabil, wie alle dachten!

Schon in den ersten Seiten kommt die düstere Atmosphäre, welche schon das Cover und der Klappentext zeigt, herüber.
Und die Geschichte konnte mich von Anfang an mit viel Spannung fesseln und schnell merkte ich, dass Marina besonders ist.
Sie ist die einzige, die keinen großen Hass auf die Blassen hat, wie auch, schließlich weiß sie gar nicht mehr, was sie gehasst und was geliebt hat.

Neben Marinas einziger Freundin spielt auch Tobias eine große Rolle.
Während er am Anfang Marina noch total abgeneigt ist ( sein Vater ist auf ihrer Rettung umgekommen), freundet er sich dann ziemlich schnell mit ihr an, mir ging es eindeutig zu schnell…

Die Dystopie „Arclight“ konnte mich total mitreißend. Spannend war sie vom Anfang bis zum Ende und die düstere Atmosphäre hat mich umgehauen. Während ich Marina mochte, kam ich mit Tobias leider nicht wirklich klar, aber alles in allem ein tolles Buch!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut) bis 2( gut )
 

Titel: Arclight- Niemand überlebt die Dunkelheit
Verlag: Egmont Ink
Seitenzahl:352
 ISBN-13:  978-3863960353
Preis: 14,99€

Frankfurter Buchmesse 2014! Mein Plan! Eure Hilfe ist gefragt…

Hey Ihr Lieben Bücherwürmer,

bin ich aufgeregt! In einer Woche- eigentlich schon in 6 Tagen- beginnt die Frankfurter Buchmesse und dieses Mal werde ich auch da sein!

Mehr dazu in diesem Post…

Donnerstag und Samstag werde ich auf der FBM sein.
Donnerstag bin ich als Bloggerin anwesend und mein Terminplan ist rappelvoll!
Verlagsgespräche sind abgesprochen und ich bin schon sehr aufgeregt, schließlich ist es mein erstes Mal auf der Buchmesse…

Samstag bin ich mit meiner Familie noch einmal auf der Buchmesse, und am Vormittag bin ich auch noch zu einem exklusiven Meet&Greet mit Libba Bray ( Autorin von „The DIVINERS“ ) eingeladen. 
Eigentlich wollte ich auch zum Lovelybooks Bloggertreffen, aber als ich gesehen habe, dass mehr als 300 Personen sich angemeldet haben, habe ich nicht mehr viel Motivation mich dort zu drängeln…

Nun habe ich noch eine sehr wichtige Frage an euch… Ich war noch nie auf einer Messe und habe dementsprechend noch keine Erfahrung…Also, was darf in meiner Tasche nicht fehlen? Irgendein Geheimtipp?
Bequeme Schuhe sollen wohl sehr wichtig sein,in den Messeberichten vom letztem Jahr wurde mehrfach darauf hingewiesen^^

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Liebe Grüße
Eure
Lena

PS: Wer ist auch auf der FBM? Vielleicht läuft man sich ja über den Weg? Ich würde mich freuen!

Rezension: Antonia Michaelis: Niemand liebt November

Die Eltern verschwanden…
Doch Amber hat wieder eine Spur…
Und macht sich auf die Suche…

Amber, die eigentlich November heißt, ist auf der Suche nach ihren Eltern. Diese verschwanden an ihrem 6. Geburtstag. Nun ist Amber 17 Jahre alt und hat eine neue Spur, die sie auf eine abenteuerliche Reise quer durch die Stadt führt.
Die Spur führt unteranderem zu einer Kneipe, dessen Wirt sich rührend um Amber kümmert, aber warum macht er das?
Und was hat es mit den anonymen Drohbriefen auf sich?
Amber muss sich entscheiden, will sie nach vorn, in eine bessere Zukunft blicken oder weiter in ihrer dunklen Vergangenheit stöbern?

Antonia Michaelis mag vielen Leuten als tolle Autorin bekannt sein, ihr neues Buch „Niemand liebt November“ lässt mich gespalten zurück.

Einzigartig ist der Schreibstil von Antonia Michaelis, sie wählt jedes Wort mit Bedacht, sie schreibt außergewöhnlich und die düstere Stimmung, die perfekt zu dem Buch passt, kam total herüber.

Doch bis zur Hälfte zog und zog sich die Geschichte und wurde sehr langatmig, ich kam nicht mehr vorwärts und hätte mir gewünscht, dass Amber einfach einmal auf den Punkt kommt, anstatt Stunden darum herumzukreisen und sich zu überlegen, ob sie etwas nun machen soll oder nicht….
Nach der Hälfte wurde es zweifellos besser, richtig gepackt hat mich die Geschichte auch da nicht, doch es ist mehr passiert, es kamen mehr überraschende Wendungen…

Dass Amber nicht die offenste Person ist, kann man sich an ihrer Vorgeschichte denken.
Mit 6 Jahren wurde sie alleine stehengelassen und musste schreckliche Erfahrungen machen, sicher, dass ist nicht leicht und hat Auswirkungen auf den Charakter.
Trotzdem war sie extrem unvernünftig, sie lebt in ihrer eigenen Welt und will die Warheit nicht akzeptieren.
Sie kam mir oft wie ein kleines, motziges Kind, und oft wusste ich nicht, was bei ihr Traum und was Realität ist.

Das Ende des Buches hat mir persönlich wirklich gut gefallen, es wirkte so echt, und etwas anderes, etwas weicheres, hätte nicht zu dem Rest des Buches gepasst. Geschockt hat mich die Geschichte zurückgelassen, geschockt und gespalten!

Der Schreibstil von Antonia Michaelis ist märchenhaft und wunderschön, doch alleine der Schreibstil macht nicht ein gutes Buch aus.  Die Protagonistin konnte mir auf Grund ihrer Handlungen gar nicht zusagen, und die Spannung hat mir auch gefehlt-leider.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 4 ( ausreichend)
 

Titel: Niemand liebt November
Verlag: Oetinger Verlag
Seitenzahl: 432
 ISBN-13: 978-3789142956
Preis: 17,99€