Killing Butterflies- Extrem erschreckend| Extrem spannend

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2 Kinder…

Eins so unschuldig..

Eins so gefährlich…

Es ist eben nicht alles Gold was glänzt!

Schon bevor Sphinx und Cadence geboren wurden, haben ihre Mütter, die beste Freunde sind, schon gemeinsame Pläne für ihre zukünftigen Kinder geschmiedet. Zusammen sollen die Beiden aufwachsen, sich befreunden und schließlich verlieben. Auch über das Heiraten wurde schon nachgedacht und die beiden Mütter haben auch schon überlegt, wie ihre Enkelkinder heißen könnten. Und tatsächlich sieht es gut aus, die süße, unscheinbare Sphinx und der strahlende, vor Selbstbewusstsein strotzende Cadence spielen oft miteinander. Doch nur Sphinx weiß, wer Cadence wirklich ist. Hinter seiner glänzenden Fassade verbirgt er eine grausame, emotionslose Seite. Er tötet ohne mit der Wimper zu zucken Schmetterlinge, doch als Cadence die kleine Sphinx mit einem Messer  verletzt, greifen die Mütter ein. Der Kontakt bricht ab und sowohl die Kinder, als auch die Mütter sehen sich lange nicht. Nach vielen Jahren reist Sphinx zusammen mit ihrer Mutter zu Cadence, denn da er nun schwerkrank ist, bleibt ihm nicht mehr viel Lebenszeit und sein letzter Wunsch ist es, seine alte Freundin noch einmal zu sehen. Und Sphinxs lässt sich wieder auf Cadences gefährliche Spielchen ein…

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Killing Butterflies ist keine Wohlfühlgeschichte, ebenso wenig ein Buch zum Abschalten. Killing Butterflies ist erschreckend, irgendwo würde ich es als krank bezeichnen, eine Geschichte voller Gewalt, Schmerz und verklingender Hoffnung, als stetige Begleitung eine bedrückende, nervenaufreibende Atmosphäre. Und trotzdem ist das Buch spannend, ganz besonders und einzigartig! Ich weiß, dass Killing Butterflies nicht jedem gefallen kann, es spaltet die Leserschaft in 2 Extreme, ich selbst bin noch etwas unschlüssig, welcher Seite ich mich denn nun anschließen sollte.

Cadence ist krank. Gleich zweimal. Einmal hat er Krebs und da er sich gegen eine Behandlung entscheidet, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit. Und zum Zweiten war er nie gesund, denn er ist ein Soziopath, wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt. Er fühlt keine Emotionen, handelt grausam, tötet ohne mit der Wimper zu zucken. Und doch merkt man, dass er gerne fühlen will. Er versucht es wieder und wieder, aber nichts erreicht ihn. Diese “Krankheit” hat die Autorin eindrucksvoll beschrieben, in Cadence Nähe hatte ich immer ein mulmiges Gefühl, auch wenn seine helle Ausstrahlung etwas faszinierendes an sich hatte. Hätte ich den Jungen wohl auf der Straße gesehen, wäre ich schnell weggegangen. Auch Sphinx hat dieses komische Gefühl und sie weiß, dass es in Cadences Nähe nicht sicher ist, doch sie liebt ihn so sehr, dass sie ihre Vorahnung nicht beachtet.

Viele bezeichnen Sphinx als unglaublich naiv und auch ich muss zustimmen, dass sie nicht klug gehandelt hat, doch ich als Leserin habe auch gemerkt, wie sehr sie den Jungen liebt und so wurden ihre Handlungen ein Stückchen nachvollziehbarer und Sphinx als Protagonistin wurde mir nicht gleich ganz unsympathisch.

Die Mütter von Cadence und Sphinx haben mir beide mit der Zeit immer weniger gefallen. Sie setzen Sphinx gefährlichen Situationen aus, wissen, welche Last auf ihren Schultern ist, und sie helfen nicht! An diesen Stellen hätte ich am liebsten selbst in die Geschichte eingegriffen.

Manchmal ärgerlich, manchmal fasziniert las ich Killing Butterflies weiter und schlug das Buch schließlich mit einem komischen Gefühl zu. Es gab Stellen, an denen ich mich wirklich geekelt habe und mich fragte, ” Lena, warum liest du eigentlich dieses Buch?!”, und dann gab es Stellen, an denen ich interessiert die Informationen über Soziopathie aufsog.

Killing Butterflies würde ich nicht jedem empfehlen, aber vorallem einer älteren Zielgruppe zu ordnen. Man muss kein Jugendlicher sein, um das Buch zu mögen- wenn man hier von mögen sprechen kann. Ich hatte nicht viel Spaß beim Lesen, mir wurde von der eiskalten Atmosphäre schaurig und trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe.

Lange habe ich über die Bewertung des Buches nach gedacht, letztendlich gebe ich eine:

2 ( gut) bis 3 ( befriedigend)

Trotzdem sage ich, wer sich das Buch zutraut, sollte unbedingt dazu greifen!


 

Chicken House

16,99€und 368 Seiten

 

ofen  killingbutterflies

5 thoughts on “Killing Butterflies- Extrem erschreckend| Extrem spannend

  1. Das Buch hört sich sehr krass an. Ich habe zwar schon einiges über das Buch gehört, allerdings noch nicht so genau. Einerseits bin ich nun unglaublich neugierig, gleichzeitig weiß ich aber nicht, ob ich momentan in Stimmung für ein solches Buch bin.
    Liebst, Emme ♥

  2. Ich hab gerade das Buch zuende gelesen. Ich finde es faszinierend. Durch das Buch habe ich die Interesse an Soziopathen bekommen. Man kann sich als fühlender Mensch nicht vorstellen wie es sein kann nichts zu fühlen. Das Buch zeigt eine ganz andere Seite. Ich fand es manchmal ziemlich erschreckend was ein kleiner Junge anstellen kann. Trotzdem finde ich das Buch klasse und würde es jedem empfehlen. Man wird einfach in die Geschichte reingezogen und in manchen Stellen fühlte ich mit.

    Lg
    Nathalie

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