Versuch’s einfach mal! Vom Lesen in anderen Sprachen

Versuch’s einfach mal! Vom Lesen in anderen Sprachen

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Hey ihr lieben Bücherwürmer,

habt ihr schon einmal Bücher in anderen Sprachen gelesen?

Nein?

Dann wird es höchste Zeit! Dann lest doch diesen Post und vielleicht macht ihr es danach!

Ein „richtiges“ Buch auf englisch zu lesen, das war seit langem schon mein Ziel. Doch in meine Begeisterung mischte sich schnell Angst. Kann ich das überhaupt? Oder werde ich mich nur durchquälen und keinen Spaß haben?

Letzte Woche kam mir die alte Idee wieder in den Kopf und kurzerhand habe ich 2 Bücher bestellt: „Girl online“ von Zoella, welches ich bereits auf Deutsch gelesen hatte und „The One“ – also den 3. Teil der Selection Trilogie von Kiera Cass. Zwar hatte ich bei The One anfangs Zweifel, ob ich das wirklich mit Spaß schaffen könnte, doch ich wollte zu gerne wissen, für wen sich America entscheidet.

Und so kamen vor kurzem die bestellten Bücher an und in meiner Euphorie fing ich sofort mit dem Lesen von „The One“ an. Und ich kann mehr als glücklich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe und ich mir überhaupt nicht so ein Kopf vorher hätte machen müssen, da das Lesen gar keine Probleme gemacht hat!

Neben dem Buch hatte ich immer griffbereit mein Handy liegen, um notfalls Wörter auf Englisch nachzuschlagen, doch ich würde euch raten, nicht jede Vokabel zu suchen, da das euch sehr aus dem Lesefluss bringt- außerdem erschließen sich viele Wörter einfach aus dem Zusammenhang!

Nach ein paar Stunden beendete ich dann The One und während ich am Anfang noch etwas Mühe hatte, hat mein Kopf am Ende schon automatisch die Sätze übersetzt.

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Nachdem ich The One zuklappte, war für mich klar, dass ich mit Girl online sofort weitermachen würde. Zwar kannte ich die Geschichte schon, doch trotzdem war ich gespannt, welche Unterschiede es zwischen dem Englischen & Deutschen gibt.

Besonders am Anfang würde ich euch raten, erst einmal zu Contemporary, bzw. Büchern mitten aus dem Leben zu greifen, anstatt euch schwierige Fantasyromane zu schnappen.

Am nächsten Tag beendete ich dann auch Girl online, durch diese Geschichte bin ich wirklich durchgerutscht, und abschließend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Auswahl bin. Ich glaube, dass es besonders anfangs wichtig ist, eine gute Auswahl zu treffen. Ansonten kann ich mir vorstellen, dass am Anfang beim Anblick eines 600 Seiten Schmökers die Motivation schnell flöten geht und das wollen wir ja nicht riskieren!

Meine Bücher gingen ca. bis 350 S. und so konnte man der Geschichte auch ansehen, dass man weitergekommen ist, was zusätzlich anspornte.

Meine nächsten beiden Bücher auf englisch sind schon bestellt und ich freue mich auf das Lesen. Jedem da draußen kann ich nur empfehlen, auch Bücher auf anderen Sprachen zu lesen. Es ist einfach ein völlig anderes Gefühl!

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Welche englischen Bücher findet ihr denn toll? Wie waren eure ersten Anfänge?

Liebe Grüße & genießt die Sonnenstrahlen!

eurelenaa

15 Gedanken zu „Versuch’s einfach mal! Vom Lesen in anderen Sprachen

  1. Hallo Lena,

    dein Post ist echt motivierend! 🙂
    Ich habe schon seit Ewigkeiten den ersten „Panem“-Teil auf Englisch hier liegen, aber traue mich nicht richtig ran.
    Ich denke, ich werde es diesen Sommer mal versuchen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Laura

  2. Also ich lese eigentlich überwiegend auf englisch. Und es macht so viel Spaß! Gerade weil einige Übersetzung so komisch klingen und völlig daneben sind ;))

  3. Hallo Lena,
    Ein interessanter Beitrag 🙂 Freut mich, dass dein erstes englisches Bücher-Erlebnis so erfolgreich war. Aber sag mal … Hast du zufällig ein fotografisches Gedächtnis, dass du deine Lektüre immer so schnell abschließen kannst? 🙂 Respekt!

    Liebe Grüße,
    Bianca

  4. Hallo Lena,
    dein Post passt perfekt!
    Bei mir liegen gerade zwei englische Bücher, die ich demnächst lesen möchte.
    Es sind meine ersten Bücher auf Englisch, deswegen bin ich gespannt wie es wird…
    Wenn es wirklich so einfach ist, wie du sagst, dann werde ich nachher mal mit ihnen anfangen. 😀

    Liebe Grüße,
    Hannah

  5. Ich liebe es, auf englisch und französisch zu lesen.
    Englisch fiel bei mir von Anfang an sehr leicht, auch unbekannte Wörter waren kein Problem. Mit französischen Lektüren habe ich mich viel schwerer getan- und tue es jetzt immer noch. Ich bin sehr stolz, dass ich das französische Präteritum, das „Imparfait“ verstehen kann, obwohl wir es noch nicht im Unterricht angeschaut haben.
    Nächstes Schuljahr beginnt auch mein Italienischkurs, und eine Freundin, die Italienerin ist, will mir auch italienische Bücher ausleihen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, und hoffe, dass es mir mit dem Französisch immer wieder etwas leichter fallen wird.
    Von daher finde ich deinen Motivations-Post wirklich gut gelungen. Hoffentlich wollen jetzt auch andere mehr in anderen Sprachen lesen- denn es ist beinahe „exotisches“ Lesen!
    P.S: „Girl online“ auf Englisch ist bei mir noch auf dem SuB. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass es dir so gefallen hat! 😉

  6. Ich habe die komplette Selection-Reihe (bald auch band 4 ) in englsich gelesen und muss sagen, dass ich die sehr schwer fand. Ich kann im englischen Bereich sehr contemporary wie colleen hoover empfehlen.
    Allerdings finde ich im englischen meistens die cover schöner und die bücher sind günstiger. Aber man muss sich echt immer überwinden englisch zu lesen.
    Liebste grüße <3

  7. Noch hinzufügend zum Kommentar:
    Ich finde wenn man erstmal angefangen hat und man drin ist, ist es deutlich einfacher 🙂
    Allerdings finde ich das englisch lesen was ganz anderes ist. Meistens liest man das original vom Autor und nicht nur eine übersetzung

  8. Hallöchen liebe Lena 🙂
    Toll, dass du diesen Post machst, ich habe mir für die Ferien ein 500-Seitiges Buch vorgenommen, das dann auch mein erstes richtiges Buch auf Englisch sein wird und auf das ich mich unglaublich freue 🙂 Es soll The kiss of deception werden und ich hoffe, dass alles rund läuft 🙂
    Gut jedenfalls, dass es dir gefallen hat!
    Liebste Grüße!
    Nadine♥

  9. Hallo Lena,
    toll, dass du den Versuch gewagt hast 🙂
    Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich mich endlich mal an ein englisches Buch gewagt habe. Ich war mir sehr unsicher, was meine Sprachkenntnisse angeht, dabei habe ich zuvor schon Serien auf englisch geschaut, was auch kein Problem war 😀
    Mein erster englischer (Jugend) Roman war „Love Letters To The Dead“. Anfangs hatte ich noch das Bedürfnis die Wörter, die ich nicht weiß, nachzuschlagen, aber das konnte ich schnell ablegen. Und hat man erst einmal eine gewisse Seitenzahl hinter sich gebracht, ist es ein Leichtes. Man ist so schnell in der Sprache drin und Spaß macht es auch.
    Liebe Grüße Nanni

  10. Hallo Lena,
    ein toller Beitrag!
    Ich kann mich deinen Worten nur anschließen:
    Auch wenn englisch/französch/wasauchimmer nicht eure Muttersprache ist, traut euch!
    Es ist klar etwas anderes, man braucht vielleicht auch länger zum lesen, aber es lohnt sich!
    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich viel zu selten zu anderssprachiger Lektüre greife, aber höchte Zeit, das wieder zu ändern 😉
    Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl *gg*

    Liebe Grüße,
    Agnes
    http://www.lesemaus-im-schafspelz.blogspot.de

  11. Schön, dass so viele von euch nun motivierter sind!
    @ Bianca : Leider habe ich kein fotografisches Gedächtnis, sondern einfach nur Übung… 😀

  12. Liebe Lena!

    Mein allererstes beendetes englisches Buch habe ich heuer gelesen, soweit ich mich erinnern kann. My Sister’s Keeper (Beim Leben meiner Schwester) habe ich anfangs etwas verwirrend gefunden, weil es halt ganz neu war, aber ich bin dann schnell rein gekommen und habe es so in einer Woche ausgelesen.

    Ich habe auch Der goldene Kompass auf Englisch (His Dark Materials), habe das aber noch nicht beendet, weil das Englisch echt schwierig ist, so viele Wörter die man braucht nicht kennt.

    Englisch lesen habe ich durch Fanfictions gelernt. In Harry Potter kenne ich mich so gut aus, dass mich nicht mehr wirklich etwas verwirrt, daher ist es gut, um damit Englisch Lesen zu üben. Denn die Änderungen in den Fanfictions sind dann das Spannende, und ich kenne die ganzen Vokabeln, die man für Harry Potter braucht und muss mich nicht erst mühsam einlesen. Ich bin eben vertraut mit diesem Universum, so wie ein Leser mit Buchstaben vertraut ist und nicht erst mühsam lesen lernen muss.

    Dadurch, dass ich eben auch englische Blogs lese bin ich doch ziemlich gut geübt was Englisch Lesen anbelangt. Für mich ist ein fremdsprachiges Buch lesen nicht einfach dazu da, um nicht solange warten zu müssen, ein fremdsprachiges Buch zu lesen, heißt in zwei Sprachen zu denken, wie jemand, der zwischen diesen Sprachen steht.
    Es geht für mich nicht nur darum, den Text zu verstehen, sondern mich in die Gedankenwelt des Autors hineinversetzen zu können.
    Das ist bei Übersetzungen teils viel schwieriger als im Original.

    Daher möchte ich noch andere Sprachen lernen, damit ich auch die Bücher dieser Sprachen im Original lesen kann. Und mich in zwei verschiedene Denkweisen vertiefen kann, solange, bis mein Gehirn nicht mehr zu übersetzen braucht, sondern das von ganz alleine macht.

    Liebe Grüße
    MeerderWörter

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