“Bin mal kurz tot” // Verrückt + komisch, aber nicht wirklich tief…

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Wenn du weißt, dass du morgen sterben wirst?
Wie sähe dein letzter Tag aus?
Und was würdest du machen, wenn du am Morgen im Bett einer Fremden aufwachen würdest?

darum

Denton Little weiß, dass er morgen sterben wird. In seiner Welt ist der Todestag der Menschen bekannt. Wie, wann oder warum man umkommen wird, das weiß keiner, auch Denton nicht. Doch als er am Morgen seines letzten richtigen Tages in einem fremden Bett aufwacht, neben ihm die Schwester seines besten Freundes, weiß er, dass er einiges gerade biegen muss, bevor er sich für immer verabschieden kann. Doch vorher muss er noch seine eigene Bestattungsfeier feiern und sich Gedanken über den merkwürdigen Ausschlag an seinem Körper machen. Und zum Schluss plagt ihn noch der Gedanke an seine Mutter, die verstorben ist… Es ist viel zu tun und Denton hat nur 24 Stunden Zeit!binmal

Der Klappentext klang ziemlich verrückt, irgendwie lustig und das bei einem Thema wie dem “Tod”! Zwei Gegensätze, die verbunden wurden? Ich war sehr gespannt auf die Geschichte und packte sie auf die Wunschliste. Schnell zog sie dann bei mir ein und ich habe mit dem Lesen angefangen.

Schon nach den ersten Seiten merkte ich, dass mit dem Thema Tod in Dentons Welt viel lockerer umgegangen wird, als wir es hier machen. Dadurch, dass jeder sein Sterbedatum weiß, kann er sich in der Woche vor dem Tod noch einmal richtig austoben, selbst an seiner eigenen Bestattungsfeier ist man mit dabei und hat Spaß!

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Mit ziemlich viel Humor wird sich hier einem Thema genähert, dass sonst immer ernste Töne mit sich bringt. Auch der Schreibstil ist lustig, locker und leicht und sorgt dafür, dass man durch die Geschichte rutscht und auch die spannungslosen Parte überbrücken kann. Davon gab es vor allem in der ersten Hälfte viel zu viele und 50 Seiten weniger hätten der Geschichte hier wirklich gut getan. Dafür überschlug sich die Handlung dann in den letzten Kapiteln und ich kam mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher, die vorher eingestreuten Hinweise zu verschiedenenThemen fügten sich nun schnell zusammen und plötzlich wurde ein Fall nach dem Anderen aufgeklärt.

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Denton selbst ist ein lustiger Geselle und passt gut in die Geschichte hinein. Er stolpert in verschiedene, allesamt komische Situationen und muss sich mit einer Menge von Dingen abfinden, obwohl er erst 17 ist. Als er auch noch einen komischen Fleck an seiner Haut entdeckt, der sich schnell ausbreitet, gehen die Probleme so richtig los…

 

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Eine tiefe Geschichte darf man hier nicht erwarten, doch wer mit einer lockeren Haltung an das Buch herantritt & sich nicht stören lässt, wenn mit ziemlich viel Humor und Witz über den Tod geredet wird, wird mit Bin mal kurz tot definitiv seinen Spaß haben und über die ein oder andere verrückte Situation lachen können!

absch

Eine nette Geschichte und eine lustige Idee:  Der Tod diesmal aus einer anderen Perspektive! Das Buch geht zwar nicht wirklich in die Tiefe, ist dafür aber nach einem zähen Beginn sehr unterhaltsam. 🙂

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IVI Verlag / 16,99€ / 352 Seiten / 978-3-492-70334-5


kaufenBin mal kurz tot: Roman

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eurelenaa

5 thoughts on ““Bin mal kurz tot” // Verrückt + komisch, aber nicht wirklich tief…

  1. Hey 🙂

    Ich hab das Buch auch gelesen und kann es auch nur jedem empfehlen 🙂
    Ich bin ganz deiner Meinung, aber ich finde das Ende ein bisschen zu plötzlich und hoffe das es noch einen 2. Band geben wird 🙂

    Liebe Grüße
    Te

  2. Das Buch klingt zwar toll, aber spricht mich jetzt nicht so an 🙁

    Hihi, dass man über den Tod nicht redet, habe ich erst in “Weil ich Layken liebe” gelesen. Will hat doch, wenn ich mich nicht irre, sogar einen Poetry-Slam in die Richtung geschrieben, oder?

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