Die Bücher-Checkliste oder auch “Warum hat dieses Buch das gewisse Etwas?” | Diesmal mit “Magisterium 2”, “Was uns bleibt ist jetzt” und “Jeden Tag ein bisschen mehr”!

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Hallo ihr lieben Bücherwürmer,

in letzter Zeit habe ich anscheinend eine Glückssträhne, da die meisten meiner gelesenen Bücher wirklich toll sind!

Bei diesen drei Büchern habe ich mir genauer Gedanken macht, was mir so gefallen hat, was die Unterschiede waren und was nicht ganz so toll war.

Und das gibt es nun in Form der ersten Bücher Checkliste!

Was ich meine?

Seht selbst!

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Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

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Band 2 der Magisterium-Serie von Cassandra Clare und Holly Black. Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen?

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„Ich bin dreimal gestorben, bevor ich das Alter von fünf Jahren erreicht habe. Vielleicht ist ‚krank‘ mein gesund.“

Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat keine großen Träume, sondern wünscht sich einfach nur ein normales Leben. Als sie mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder in ein abgelegenes Haus zieht, nimmt sich der Nachbarsjunge Leo der Neuankömmlinge an. Doch mit Audreys Körper scheint irgendwas nicht zu stimmen. Audrey ist krank, ohne dass ihre Krankheit einen Namen hat. Ihre Mutter und ihr Bruder wollen ihr Bestes, doch was ist das Beste? Für sie? Für die Familie?


 Zu den unteren Kategorien werde ich nun zu jedem Buch etwas schreiben!

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Magisterium: Der 2. Band von Magisterium ist voll von aufregenden Momenten und es ist immer etwas los. Von Anfang an ist das Buch spannend und dementsprechend packend, sodass ich das Buch in kurzer Zeit verschlingen konnte und nicht mehr loskam. Auch in der Mitte gab es keinen Durchhänger, sondern man konnte sich an vielen actionreichen Momenten erfreuen. Bis zum Ende ist unsicher, wie das Finale ausgehen wird und ich las gespannt….

Jeden Tag ein  bisschen mehr: Auch dieses Buch ist durchaus packend und man liest gespannt, doch es besticht nicht durch viele Momente, die voll von Action sind. Stattdessen ist das ganze Buch ruhiger, es liegt etwas angespanntes in der Luft und auch die Charaktere sind nicht oft in Bewegung. Das Buch spielt immer wieder an den gleichen Orten, doch trotzdem will man unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht und wer der eigentliche “Kranke” in der Geschichte ist!

Was uns bleibt ist jetzt: Auch dieses Buch ist eher ruhiger und leise, doch ich wollte auch hier unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte spielt fast vollständig im Internat und Action lässt sich hier zwar nicht finden, doch ich war sehr gespannt, was mit der Protagonistin geschah, weshalb sie nun so ist, wie sie ist und las deshalb ganz gespannt. Diese Frage wird auch erst am Ende beantwortet, was sehr geschickt ist, denn so muss der Leser weiterlesen, um die Neugier befriedigen zu können.

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Untitled1Magisterium: Call war in Band 1 nicht mein Lieblingscharakter, da sein Egoismus manchmal wirklich zur Weißglut treiben konnte. In Band 2 entwickelt er sich definitiv und ist nicht mehr der unsympathische Kerl, der er einmal gewesen ist. Dementsprechend besser konnte ich im Folgeband mit ihm umgehen und konnte seine Gedanken verstehen! Die restlichen Hauptcharaktere waren wie gewohnt einzigartig und meistens sympathisch!

Jeden Tag ein bisschen mehr: Die 16-jährige Audrey ist krank, das weiß der Leser von Anfang an. Wie krank sie ist und was sie eigentlich für eine Krankheit hat, will ich nicht näher erläutern, da das erst während der Geschichte ans Licht kommt. Wegen ihrer Krankheit konnte ich sie besonders anfangs nicht einschätzen und hätte mir gewünscht, dass sie mehr aus ihrer Haut herauskommt, doch je weiter man im Buch vorankommt, umso mehr kann man ihre Taten nachvollziehen und verstehen, warum sie so denkt. Ein anderer sehr wichtiger Charakter ist Audreys Mutter, die eine sehr große Rolle spielt und die sehr überzeugend dargestellt wurde. Ebenso ist mir auch Audreys Bruder schnell ans Herz gewachsen.

Was uns bleibt ist jetzt: Jam wirkt anfangs auf mich sehr lustlos und man wünscht sich, dass sie sich mehr aufrappelt, doch der Leser weiß auch von Anfang an, dass etwas Schlimmes in ihrem Leben passiert sein muss, schließlich geht Jam nun auf ein Internat für traumatisierte Jugendliche. Das Mädchen war mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungen von Beginn an nachvollziehen und habe mit ihr mitgefühlt. Allerdings ist die ganze Literatur-Gruppe im Internat wirklich toll und obwohl alle ihre eigenen Macken haben, konnte ich sie schnell ins Herz schließen. Reeve hingegen habe ich nicht als so toll empfunden, wie Jam ihn dargestellt hat und konnte ihre Faszination leider nicht vollständig nachvollziehen.

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Magisterium: Man kann über das Buch viel sagen, doch – machen wir uns nichts vor – wirklich tief und unglaublich ergreifend ist das Buch nicht. Muss es aber auch gar nicht, finde ich. Schließlich liegt der Fokus hier auf dem Abenteuer und Magisterium kommt aus der Fantasy-Sparte. Über die ein oder anderen Dinge kann man auch hier nachdenken, doch diese Geschichte soll schließlich vorallem unterhalten und Spaß machen!

Jeden Tag ein bisschen mehr: Oh ja, dieses Buch ist voll von Tiefgang. Audrey ist keine einfache Protagonistin, die Lage ist nicht einfach und überhaupt ist das ganze Buch nicht kompliziert, aber man muss durchaus nachdenken. Die Geschichte beschäftigt sich mit einem schweren, ergreifenden Thema, das zu Herzen geht und sehr erschreckt. In dieser Geschichte ist ‘Nachdenken’ und ‘Kopf-Machen’ vorprogrammiert und genau das hat mir hier so gut gefallen!

Was uns bleibt ist jetzt: Auch diese Geschichte geht tiefer und man kann viel nachdenken. Zum Beispiel taucht immer wieder die Frage auf, ob man sich lieber der Realität stellen sollte und seinem Leben nachgehen sollte, obwohl man z.B. wegen einem Unfall nun sehr eingeschränkt ist, oder ob man sein Leben zurückspulen kann und die Wirklichkeit vergessen sollte.

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Die Schreibstile haben mir in allen 3 Geschichten gefallen. Alle hatten etwas Fesselndes an sich, die Autoren konnten toll und bildlich beschreiben und haben mich damit vollständig gepackt.

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Magisterium ist eine tolle Fantasygeschichte, die mich total gepackt hat und ich deshalb in wenigen Stunden durchgelesen hatte. Mit Call habe ich nur noch an wenigen Stellen angeeckt! Jeden Tag ein bisschen mehr ist nichts für schwache Nerven, dafür aber unglaublich ergreifend und stimmt den Leser mehr als nachdenklich. Was uns bleibt ist jetzt hat meine Erwartungen total übertroffen und diese Geschichte macht sowohl Spaß  beim Lesen, ist allerdings auch tiefgründig und man kann sich einige Gedanken machen!

Wie gefällt euch dieses Format?

eurelenaa

15 thoughts on “Die Bücher-Checkliste oder auch “Warum hat dieses Buch das gewisse Etwas?” | Diesmal mit “Magisterium 2”, “Was uns bleibt ist jetzt” und “Jeden Tag ein bisschen mehr”!

  1. Hei c:

    Diese Frisur! Hach, und ein so interessanter Post!
    Toll, wie du das Ganze vergleichst. “Jeden Tag ein bisschen mehr” und “Was uns bleibt ist jetzt” stehen auf meiner Wunschliste.

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

  2. Huhu Lena.
    Ahhh, du hast es schon gelesen :o)))
    Ich liebäugele ja auch schon stark mit dem zweiten Band des Magisteriums. Allein dieser Goldrand beim ersten Teil war so cool und beim zweiten ist er mit blauem Glitzer versehen. Voll meins :o)
    Die Geschichte von Teil 1 hat mir sehr viel Spaß gemacht. Deine Worte zum zweiten Teil machen es für mich dringlicher ihn bald zu lesen. Allerdings habe ich noch ein paar Bücher, die noch auf meiner “Ich-muss-vorher-auch-noch-gelesen”-Liste stehen.
    Vielen Dank für diese Rezension. Meine Vorfreude ist dadurch noch um ein weiteres Stück gewachsen :o))
    Liebe Grüße Tanja

  3. Das sind in etwa auch die für mich wesentlichsten Punkte, die ein gutes Buch ausmachen. Und ich freue mich, dass dir die Bücher so gefallen haben, auch wenn ich (noch) keines davon kenne 🙂

    Alles Liebe!
    Mareike

  4. Hey 🙂
    ein schöner Beitrag und gute Gedanken. Aber wenn man weiß was man will ist es oft nicht so schwer sich die Bücher raus zu suchen die man auch gern haben kann ^^ Sofern der Klappentext nicht völlig daneben ist, manchmal ist das ja auch wirklich der Fall 🙂
    Liebe Grüße
    Romi

  5. Hallo liebe Lena,

    mir gefällt diese Art der Buchvorstellung sehr gut. Gefallen würde mir auch ein Bücher-Check von z.B. Jugendthrillern oder Fantasy-Büchern, da diese Bücher hier doch etwas unterschiedlich sind.

    Liebe Grüße
    Sabine

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