Für weniger Neid im Internet?!

Für weniger Neid im Internet?!

DSC_0924Hey ihr lieben Bücherwürmer,

heute gibt es den 2. Teil von meiner Bloggerreihe, die leider noch immer keinen eigenen Namen hat. 😉

Bereits mein erster Post in dieser Reihe, „Den eigenen Blogstil finden“, hat euch sehr gut gefallen, weshalb ich mich schnell an den nächsten Post gesetzt habe. Auch ich mag diese Beiträge sehr, lege immer besonders Zeit und Herzblut in diese – und deshalb geht es jetzt los mit dem heutigen Thema: „Freundlichkeit im Internet oder warum es immer etwas zu kritisieren gibt“!

Hiermit meine ich nicht nur die deutschen Buchblogger, sondern allgemein die Internet Community, besonders auf Plattformen wie YouTube oder Facebook. Und natürlich sind die später genannten Beispiele meist nur Ausnahmen in der Internetwelt und es gibt hier auch unzählige tolle Seiten, an denen wir uns erfreuen!

Ich bin nicht nur oft auf Buchblogs unterwegs, sondern immer wieder auch auf YouTube, wo ich mir beispielsweise sogenannte „Booktuber“ anschaue. Aber auch andere Youtuber sind in meiner Abobox anzutreffen und bei einigen, meist recht großen Kanälen, stechen mir immer wieder Kommentare ins Auge, die mich zum Kopf schütteln bringen!


Um hier 3 Beispiele zu nennen:

Da gibt es zum Beispiel die „Hilfe, ein Sponsor!-“ Fraktion. Sobald irgendwo das Zeichen einer Produktplatzierung auftaucht oder irgendetwas dem Youtuber kostenlos bereitgestellt wurde – und sei es nur die kleine Kerze am Rande – kommen diese User zum Vorschein. „Alles gefälscht, ALLES GEFÄLSCHT“, wird in den Kommentaren geschrien. Auch Beiträge wie „Alles nur noch Produktplatzierung. Man kann nirgendwo hingehen, ohne auf Werbung zu stoßen“ entdecke ich oft- und natürlich ist sofort klar: Das kann gar nicht die echte Meinung sein!

Ganz gewöhnlich sind schon die „Ohne Grund Haten-“ User geworden, die wohl einfach aus Prinzip beleidigende Kommentare schreiben. Und dabei werden einige sehr ausfallend! Ohne Beispiele nennen zu wollen, sind diese Beiträge teils wirklich erschreckend. Vorallem wenn man sieht, dass die User erst knapp 11 Jahre sind. Warten wir noch 10 Jahre, dann werden die Kindergartenkinder Videos drehen und ihr Leben nur noch im Internet verbringen! Wenn ihr die Person im Video nicht mögt, warum schaut ihr dann überhaupt die Videos? Gerne würde ich diesen Leuten mal meine Meinung geigen, doch richtig reden kann man mit diesen Usern eigentlich sowieso nicht…

Um noch ein letztes Beispiel zu nennen, erwähne ich nun „Die, die alles besser wissen“. Der Standardsatz hier ist: „Ich bin ja kein Hater/ Ich will ja nichts kritisieren, ABER…“ – und das mit einer dicken Betonung auf dem letzten Wort. Ihr versteht?

Wenn mir ein Video bzw. ein YouTuber nicht gefällt, dann schalte ich ab. Punkt. Warum sollte ich meine Zeit verschwenden, wenn ich mich nur ägere? Ich werde diese Leute nie verstehen… Lebt in Frieden, liebe Leute!


 

Um nun auf die Buchblogger zurückzukommen: Ich habe in meinen 1 1/2 Jahren schon einiges erlebt und dabei habe ich im Vergleich zu einigen anderen Buchbloggerin erst kurze Zeit als Bloggerin verbracht. Sowohl in einigen Whatsappgruppen, als auch auf Facebook stechen immer wieder einige Posts ins Auge, die meistens überraschend viele Klicks haben oder viele Kommentare vorweisen können. Lange Diskussionen, die sich oftmals um Rezensionsexemplare oder Follower drehen. Und egal was angemerkt wird oder wie der Gegner debattiert, sind wir ehrlich, meistens ist Neid der Anlass für diese endlosen Diskussionen! Ob zum Beispiel ein Blog besonders viele Leser in kurzer Zeit bekommt oder die Bloggerin auf „F4f“ baut, oder Rezensionsexemplare an andere Blogger gegeben werden und man selbst keines ergattern konnte. Dann kocht jedes Mal der Neid hoch und ein stinkiger Kommentar wird abgelassen.

Aber eigentlich kann man doch sowieso nichts an der Situation ändern und das Aufregen bringt niemanden weiter.  Lasst sie in Frieden leben! Jeder sollte seinem Stil ungehindert nachgehen und ich persönlich finde, dass an dem Sprichwort „Leben und leben lassen“ doch viel Wahres dran ist.


 

Jeder von uns hat einmal schlechte Tage, ist in diesem Moment auf die ganze Welt böse und ein kleiner, frustabbauender Kommentar ist da schnell geschrieben. Doch steigert euch nicht zu sehr in diese Momente und schaukelt euch nicht mehr und mehr hoch. Schließlich lieben wir die Bloggerwelt doch insgeheim alle, oder? 😉

Lasst mir doch gerne eure Meinung zu diesem Thema in den Kommentaren da!

eurelenaa

20 Gedanken zu „Für weniger Neid im Internet?!

  1. Blogger sein leicht gemacht 😉

    Das Foto gefällt mir!

    Und du hast Recht, man muss nicht lange nach solchen Hater-Kommentaren suchen. Ganz ehrlich, wenn ich das Video langweilig finde, wenn mir die Person zu nervig ist etc. dann mach ich einfach aus 😀

    LG Mila <3

  2. „Blogger sein leicht gemacht“ gefällt mir als Thema 😀

    Ich finde deine Artikel sehr gut zu diesem Thema, lese sie mit viel Spaß und komme aus dem Nicken nicht mehr raus. Du hast Recht, dass die meisten Hater-Kommentare aus Neid geschrieben werden und ich versteh das auch nicht. Ich habe unter den Bloggern eine sehr liebe Bloggerin gefunden, die viele Vorab-Exemplare bekommt und ich freu mich jedes Mal für sie, auch wenn ich das Buch vielleicht nicht gerade bekommen habe. Dafür hilft sie mir aber auch und gibt mir Tipps, oder leiht mir mal ein Buch aus. Warum geht das nicht bei allen? 😀

    Liebe Grüße
    die grüne Ronja

    1. Vielen Dank! „Blogger sein leicht gemacht“ ist wirklich treffend! 😉
      Toll, dass du eine so nette Bloggerin gefunden hast und dich gut mit ihr verstehst! Und ja, es ist wirklich traurig, dass das nicht überall so ist…

  3. Hallo Lena,

    ich kann nicht viel dazu schreiben, weil du schon alles gesagt hast. Deine Reihe ohne Namen mag ich total gern und bitte dich um mehr Beiträge wie diese.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    P.s.: Es gab bei uns im TV mal „Die Sendung ohne Namen“ – das hat auch funktioniert. 😉

  4. Hallo, liebe Lena!

    Nach deinem schönen und interessanten Beitrag möchte ich gleich mal ein bisschen Freundlichkeit praktizieren 🙂 und dir ein ganz großes Kompliment für deinen wunderbaren Blog machen. Ich finde, du hast deine Seite – Design und Inhalt – wirklich hervorragend aufgebaut, und man merkt richtig, mit wie viel Freude, Literatur-Liebe und Begeisterung du bei der Sache bist! :-)Wenn ich nicht wüsste, dass du „erst“ 14 Jahre alt bist, würde ich dich glatt für mindestens 18 halten. 😉 Nicht wegen des Aussehens, sondern weil du deinen Blog so wortgewandt und souverän führst. 🙂 Es macht Spaß, dich hier zu besuchen und deine Beiträge zu lesen.

    Zum heutigen Thema: Ich persönlich habe die Bloggerwelt bisher als sehr freundlich und höflich erlebt. Allerdings bin ich auch – bis auf Facebook – in keinem sozialen Netzwerk unterwegs. Ich denke, dort ist manchmal die Hemmschwelle, kritische oder „ätzende“ Kommentare zu hinterlassen, geringer als ein persönlicher Kommentar auf dem jeweiligen Blog. Gegen Kritik hätte ich aber auch nichts einzuwenden, so lange sie angemessen und angebracht ist. Es gibt ja diese nette Formulierung – „Der Ton macht die Musik“. Und wenn sich alle um „schöne Töne“ – freundliche Kommentare, auch bei Kritik – bemühen würden, dann wäre damit schon viel erreicht. 🙂

    Ich wünsche dir ein gutes Rest-Wochenende!
    Liebe Grüße
    von Tina

  5. Hallo Lena,
    ein wirklich toller Beitrag!
    Ich lebe selbst auch mit der Einstellung. ` leben und leben lassen` und versuche nicht meine schlechte Laune an anderen auszulassen. Man ärgert sich immer mal über etwas, sollte aber auch erwachsen damit umgehen. Hier kann ich Tina nur recht geben, sein alter merkt man dir wirklich nicht an 🙂
    Diese Kommentare habe ich auch schon auf FB. und YT gesehen und fand sie erschreckend. Es ist dich Titel unnötig bei einer booktuberin unter den clip zu schreiben “ du bist hässlich “ was soll den so was o.0
    Liebe grüße
    Tanja

  6. Hallo liebe Lena,

    deinem Post kann ich nur zustimmen.
    Es wird immer vorkommen, dass man mit seinen Blogposts, Fotos, Videos etc. nicht jedermanns Geschmack trifft, aber deshalb muss man doch keine neidischen, herablassenden oder verletzenden Kommentare ablassen. Wie hier schon erwähnt: Der Ton macht die Musik und man kann auch Kritik konstruktiv verpacken. Und wenn mir z.B. ein YouTube nicht zusagt, sehe ich mir eben ein anderes an – Auswahl gibt es doch genug.

    Danke für deinen tollen Beitrag.

    Liebe Grüße von
    Sabine

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Natürlich kann man nicht jeden Geschmack treffen, aber es gibt ja genug Auswahl in der Internetwelt! 😉

  7. Hallo Lena,

    tatsächlich provozieren einige Leute gerne und rücken sich so gerne z.B. auf Facebook in den Mittelpunkt des Geschehens. Das Internet und vor allem die Social Media Plattformen macht die Selbstdarstellung leichter und viele Leute nutzen das eben aus, ebenso wie die Anonymität des Internets teilweise für böse Kommentare und Attacken genutzt wird.
    Letztlich versuche ich solche Leute zu ignorieren, weil sie erst glücklich sind, wenn sie im Mittelpunkt stehen und Bestätigung finden und diese will ich ihnen schlichtweg nicht geben. Um solche Leute mache ich auch im „echten“ Leben einen großen Bogen.

    LG Desiree
    P.S.: Ich finde deine Serie „ohne Namen“ toll und fand deine beiden Beiträge bis jetzt super! 🙂

  8. Das ist die Situation, die mich bisher am meisten schockiert hat:
    Ich habe irgendein Video von BibisBeautyPalace angeguckt- und in dem verkündet sie stolz, dass sie One Direction für ein Video treffen wird.
    Und in den Kommentaren steht „NE, ich mag die Jungs, aber dich nicht“, „Kann das nicht jemand besseres machen? Du ziehst 1D für mich damit nämlich total in den Dreck“ und so weiter.
    Wenn man einen YouTuber nicht mag- wieso zum Henker schaut man dann seine Videos!?!?!?

  9. Hey du 🙂
    dein Beitrag ist voller Zustimmung meinerseits. Leider aber auch, das sich an der Situation wirklich kaum was ändern wird. In meiner Zeit als Bloggerin habe ich schon sehr viel gehört und gesehen was mich sehr erschreckt. Da ich aber wenig Kontakt zu anderen Bloggern habe ist es um mich rum zum Glück sehr ruhig 🙂
    Liebe Grüße
    Romi

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