DIE BUCHBLOGGER – FRÜHER VS. HEUTE

PicMonkey CollageHey ihr lieben Bücherwürmer,

heute wird es im Rahmen meiner Bloggerreihe ( immer noch ohne Namen 😉 ) um einen Vergleich gehen.

Was hat sich in den 1 1/2 Jahren Bloggerzeit verändert?

Was ist mir positiv/negativ aufgefallen?

Und wie sieht es jetzt aus ?

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Jegliche Punkte beschreibe ich hier nur aus meiner Sicht. Natürlich kann es sein, dass es dir ganz anders geht oder dir andere Dinge aufgefallen sind, doch das sind meine Erfahrungen! 🙂

Damals war alles anders -oder ?

Übersichtlichkeit. Dieses Wort würde ich zu der Seite “Damals” einordnen,da die Buchbloggerwelt in dem letzten Jahr um einiges gewachsen ist. Früher, in wie weit ich eben meine überschaubare Bloggerzeit in “früher” und “heute” einteilen kann, gab es einige Blogs, die schon einen festen Stand hatten. Es gab einige, die sich irgendwo in der Mitte zwischen Berühmtheit und Un­be­deu­tend­heit befanden und es gab diejenigen wie mich. Blogger, die starteten, noch klein waren, ganz am Anfang einer langen Reise. Ich fand die Bloggerwelt damals definitiv übersichtlicher, überschaubarer, kleiner.

Festigkeit. Dieses Stichwort würde ich ebenfalls zu der Kategorie “Damals” schieben. In letzter Zeit sprießen Blogs nur so aus dem Boden. Neben wir als Beispiel die sogenannten “Bookstagrammer”, also Leute, die auf Instagram Bilder von Büchern posten. Beinahe täglich kommt einer von ihnen auf die Idee, zusätzlich noch einen Blog zu starten. Werbung wird geschaltet, Aufmerksamkeit wird gesucht, der Blog wird gepusht – und nach 2 Wochen wird er wieder abgeschaltet, da das Bloggen ja tatsächlich Arbeit ist! Ich bin bei frischen Blogs etwas zurückhaltender geworden, wenn ich einen jungen Blog entdecke, der mir gut gefällt, warte ich erst einmal einige Tage und schaue, wie aktiv der Blogger ist und wie ernst er es meint, bevor ich den Blog in meine Leseliste aufnehme. Ich würde es nicht als Skepsis meinerseits bezeichnen, sondern als Vorsichtigkeit.

Offenheit. Dadurch dass ständig neue Leute kommen,wird man automatisch offener. Man schaut sich Blogs an, die man vor einem Jahr noch nicht beachtet hätte, tauscht sich mit vielen Leuten aus und ich würde zwar von mir sagen,dass ich nie wirklich verschlossen war,doch trotzdem denke ich, dass ich noch offener geworden bin.

Frischer Wind und neuer Inhalt. Früher hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich viel wiederholt und die “Regeln” vorgegeben sind. Mittlerweile finde ich, dass mit jedem frischen Blog etwas Neues in der Bloggerwelt erscheint. Stets kommen neue Ideen, neue Posts, immer viele Änderungen. Bei mir war es nicht anders: Früher habe ich mich sehr an anderen Bloggern orientiert,regelmäßig Lesemonate/Neuzugänge etc. gepostet, aber mittlerweile versuche ich, nicht mehr mit der Norm zu gehen.

Befangenheit. Dieser Punkt bezieht sich besonders auf Rezensionsexemplare, Verlagskontakte etc. Früher war das ein kleines Tabu Thema, mittlerweile ist es zu etwas Normalem, Alltäglichem geworden. Anstatt den großen Blogs erhalten mittlerweile sogar lediglich große Instagram Seiten kostenlose Bücher. Sowohl Verlage, als auch Blogger haben ihre Befangenheit von “damals” verloren.

Dreistigkeit, Neid, Streit. Ich glaube, dass Streit nie vermeidbar war, egal ob damals oder heute. Dennoch finde ich, dass die Anfragen dreister geworden sind, der Konkurrenzkampf größer geworden ist und mir stechen in letzter Zeit immer wieder Fragen wie “Warum bekommt Blogger x das Rezensionsexemplar und ich nicht?” ins Auge. Da es immer mehr Blogger werden,die sich zum Beispiel auf Facebook registrieren, ist davon die Folge, dass solche Diskussionen immer mehr aufgebauscht werden.

Spaß. Ich glaube, dieser Punkt ist fast am Wichtigsten. Spaß gibt es überall, ob damals oder gerade, denn wer sich für das Bloggen entscheidet, der tut es aus Freude und Liebe und nicht aus Hass oder Wut.

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In der Bloggerwelt hat sich durchaus einiges verändert. Das ist aber absolut natürlich und war ja zu erwarten, schließlich ist das Internet stets im Wandel, immer in Bewegung und steht nie still. Blogs sind entstanden, die Lichter anschließend wieder erloschen und trotzdem liebe ich die Bloggerwelt heute immer noch so, wie ich es damals getan habe!

Was sagt ihr dazu? Ich bin gespannt auf eure Meinung!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag und sage bis bald! 😉 Untitled

11 thoughts on “DIE BUCHBLOGGER – FRÜHER VS. HEUTE

  1. Krass, wie du dich auf den Fotos verändert hast 😉 Einen tollen Post hast du mal wieder geschrieben! Konkurrenzkampf gibt es ja eigentlich überall, aber ich finde, man sollte den Leuten auch mal was gönnen können…

  2. Huhu Lena,

    mal wieder ein sehr toller Beitrag! 🙂
    In vielen Sachen kann ich nur zustimmend nicken.
    Gerade, was die Festigkeit angeht bis manche merken, dass so ein Blog einfach viel Zeit beansprucht. Bei mir ist das Zeit, die ich mir gerne nehme, aber wenn sie nicht da ist kann ich sie auch icht aus dem Hut zaubern. Da passiert es schonmal, dass ich fast eine Woche mal nichts poste, weil ich viel mit schule zu tun habe. Allerdings blutet mir dann mein herz, weil ich mein kleines Baby so vernachlässig habe. Das passiert jedem, aber gerade am Anfang will man doch eigentlcih tausend Sachen auf einmal und deshalb verstehe ich nicht, warum manche nicht am Ball bleiben.
    Reziexemplare sind so ein Thema für sich. Jeder hat da seine eigene Meinung, auch ich und es gibt immer Leute, die nicht verstehen, warum ich es nicht gut finde mit 10 Lesern schon die Verläge um REs zu bitten oder warum ich bei Instagram regelmäßig innerlich Anfälle bekomme, falls da Dinge stehen wie “Ach, die bekommt man wenn man einen Blog hat.” und drei Tage später hat die Person auch einen… Zufall?!
    Liebste Grüße,
    Hannah <3

  3. Hi Lena,

    ein echt schöner Beitrag. Wie lang besteht dein Blog eigentlich? Meiner wird im Dezember 2 Jahre und ich bin immer noch mit Herzblut und jeder Menge Freude dabei, egal wie viel Arbeit es macht. 🙂

    LG Janine

  4. Hallo Lena,
    ich bin wohl noch nicht lange genug dabei, um große Schlüsse zu ziehen, wie das Bloggen sich von damals zu heute verändert hat. Ich finde aber, dass diese Gemeinschaft sehr herzlich aufeinander zugeht.
    Meines Erachtens ist da auch kein Platz für Neid und Hassgefühle, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es sowas genauso wie im “normalen” Alltag gibt. Da sollte aber jeder mal in sich gehen und darüber nachdenken, was solche Gefühle bewirken. Eine Einschränkung, zwischenmenschliche Schwierigkeiten und ansonsten nichts. Nur, wenn man sich mit anderen freut und auch mal gönnen kann, entsteht eine freundliche Atmosphäre.

    Auch finde ich es toll, wenn Blogger sich mit neuen Ideen einbringen und frischen Wind in “Alteingefahrenes” bringen. Erst dadurch werden diese Seiten interessant und lesenswert.

    Ich finde es total interessant für mich zu beobachten, wie sich kleine Dinge verändern. Zum Anfang war ich “neu”. Hatte aber bald jemanden, der mir sehr geholfen hat in der Bloggerwelt Fuß zu fassen. Mittlerweile kennt man viele Blogger schon und freut sich, wenn wieder xy zu Besuch war und einen netten Kommentar verfasst hat. Es sind sogar einige “Bloggerfreundschaften” entstanden und mittlerweile bin ich sogar neugierig mal das ein oder andere Gesicht vielleicht auf einer Messe einmal live kennenzulernen.

    Sehr schönes und sehr spannendes Thema hast du da gepostet. Es war auch mal interessant deine Sichtweise über die Veränderungen zu lesen.

    Ganz liebe Grüße Tanja

  5. Hallo Lena,
    ich mag deine Rubrik ohne Namen ja sehr gerne und freue mich jedes Mal, wenn es einen neuen Artikel gibt. Das mit den Veränderungen, kann ich selbst kaum beurteilen, da ich erst seit März 2015 blogge und davor kaum einen Blog besucht habe. Finde es aber interessant aus deiner Sicht über diesen Wandel zu lesen. Ich denke auch, dass es ganz normal ist, wie es sich verändert. Das Internet wird immer wichtiger, mehr Blogs entstehen, es wird schnelllebiger etc.
    Ich lese oft vom Thema Neid was Rezensionsexemplare angeht, habe aber noch nie bewusst was davon mit bekommen, ist dann eher auf FB oder Instagram? Auf einem Blog direkt habe ich da noch nie was mit bekommen, klar schreibt man manchmal, dass man über die neuen Bücher des anderen neidisch ist, dies ist dann aber immer im Spaß bzw. auch mit Freude für den jeweiligen verknüpft, nicht, dass man es ihm nicht gönnt…..
    Liebe Grüße
    Tanja und ich bin gespannt, was als nächstes kommt 😉

  6. Maaa.. deine Beiträge sind so erwachsen. Ich kann gar nicht glauben, wie alt du bist. Ich finde richtig gut wie du das alles machst. 🙂 Und das Wichtigste ist natürlich der Spaß an der Sache, für gratis Bücher sollte man nicht bloggen.
    Liebe Grüße,
    Sarah

  7. Hallo liebe Lena,

    da hast du wieder einen interessanten Beitrag verfasst.
    Ich glaube auch, dass Spaß am Lesen & Bloggen das Wichtigste ist, denn man merkt es als Leser auch, ob ein Blog nur halbherzig geführt wird.

    Konkurrenzkampf und Neid kenne ich persönlich nicht, auch Streitigkeiten um Rezensionsexemplare sind mir fremd. Inzwischen fordere ich relativ wenige Leseexemplare an bzw. suche mir diese gezielter aus als zu meinen Blog-Anfangszeiten. Frischer Wind und Offenheit sind auch gut, aber Beständigkeit bei Blogs ist mir auch wichtig (ich durchforste alle paar Monate mal meine Blogabos und bin immer wieder erstaunt, auf wie vielen Blogs sich nichts mehr tut). Wichtig finde ich auch, dass man viel ausprobiert und seinen eigenen Weg geht. 🙂

    Alles Liebe von
    Sabine

  8. Huhu liebe Lena, ich hab gerade bemerkt, wie schändlich ich deinen tollen Blog vernachlässigt habe. Ich hoffe, du kannst mir verzeihen, denn bei dir ist es wirklich hübsch geworden und ich lese deine Post zur Bloggerreihe unglaublich gerne…
    Ich hab letztens auch mal meine Leseliste durchgeschaut und viele Blogs gefunden, bei denen der letzte Post mehr als drei Monate her ist, was echt schade ist. Aber du hast Recht, da schießen Blogs aus dem Boden, und dann merkt man erst, wieviel Arbeit da dahinter steckt und zack…. leere Ödnis auf einer ganzen Hand voll von Blogs.

    Mal schauen, wie sich das entwickelt
    Alles Liebe, Nelly

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