TOP UND FLOP: “DIE WELT WÄR BESSER OHNE DICH” UND “WIR WAREN HIER”!👀👍👎

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Hallo ihr lieben Bücherwürmer,

in der letzten Zeit habe ich 2 Bücher gelesen, die mich einmal komplett mitgerissen und einmal sehr enttäuscht haben….

Heute gibt es meine Besprechungen dazu! 😀


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Untitled„Seit Wochen chattet Lara mit Christian. Sie ist total verliebt und möchte ihn endlich auch mal treffen. Doch dann zerstört Christian ihr Glück mit einem einzigen Klick: “Die Welt wär besser ohne dich”, schreibt er an ihre Facebook-Pinnwand. Und minütlich schließen sich ihm andere an. Irgendwann erträgt Lara die Beleidigungen nicht mehr und trifft eine verzweifelte Entscheidung.“ (Ravensburger)Untitled

Schon der Titel reicht, um zu wissen, dass sich die Geschichte um Mobbing dreht. Ein heißes Thema, stets aktuell und gerne in Büchern anzufinden. Etwas skeptisch ging ich an „Die Welt wär besser ohne dich“ heran, da mir bisher längst nicht „Mobbing-Geschichten“ gefallen haben, doch zum Glück konnte ich schon bald erleichtert aufatmen…

Schon auf den ersten Seiten erlebt der Leser Laras Selbstmordversuch mit und wird so direkt in die Geschichte gezogen, denn natürlich will man wissen, wie es dazu kommen konnte. Den Hintergrund erfährt man dann im 2. Teil der Geschichte. Das Buch ist in 3 Abschnitte eingeteilt: Gegenwart, Vergangenheit (2 Monate früher) und einige Monate danach.

Doch nicht nur diese Einteilung hat für Spannung gesorgt, auch die Charaktere haben viel dazu beigetragen, dass ich das Buch so packend fand. Die Geschichte wird aus 4 Perspektiven erzählt: Von Lara, dem Opfer, Bree, die Lara nicht mag und deshalb einen Entschluss fasst, Sydney, Laras Schwester und Liam, Brees Schwester.

Man erfährt also von vielen Perspektiven, was gerade geschieht und kriegt deshalb einen umfassenden Überblick – sowohl vom Opfer als auch vom Täter. Nicht nur Lara ist in der Therapie psychisch am Ende, auch der restliche Familienzusammenhalt beginnt zu bröckeln und jeder versucht, auf seine Art mit dem Geschehen fertig zu werden.http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg

Nicht zu melodramatisch, aber auch nicht zu kalt erzählt die Autorin die Geschichte zweier Familien, deren schöne Fassade zu bröckeln beginnt. Auch nach dem Lesen des Buches habe ich noch lange über die Geschichte nachgedacht…Untitled

Ravensburger // 14,99€ // 384 S.


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” Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.” (Ravensburger)

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Ich bin ein großer Fan von Dystopien und habe mittlerweile schon einige gelesen. Doch eine Dystopie, die in Deutschland spielt, ist mir selten untergekommen. Deshalb war ich sehr gespannt auf „Wir waren hier“.

Das Buch beginnt mit Blogeinträgen von Protagonistin Anna. Sie ist eine der einzigen im Netz und lässt die Erlebnisse am Tag praktisch für sich selber revue passieren. Umso erstaunter ist sie, als sie einen Kommentar unter einem Eintrag entdeckt. Mit Ben, dem Kommentator, wechselt dann auch die Erzählform von Blogposts zu einer richtigen Erzählung.

Die Idee, die Geschichte mit Blogeinträgen zu beginnen, finde ich nicht schlecht. Der Leser war dadurch nah an Anna dran, doch das war auch schon der einzige positive Punkt, den ich bei dem Buch an diesem Stil finde. Denn ansonsten war der 1. Teil vor allem von einem hölzernen Schreibstil geprägt – und von vielen Fragen, die sich allerdings die ganze Geschichte durchzogen. Zum Beispiel hat mich brennend interessiert, was denn mit Berlin bzw. der Welt geschehen ist, dass jetzt so eine Notsituation herrscht… Wage Antworten wurden gegeben, doch konkret wurde nichts.

Auch der Rest der Geschichte blieb oberflächlich und obwohl der Schreibstil im 2. Teil der Geschichte flüssiger war, kam ich nicht mehr in das Geschehen hinein. Genervt haben mich auch Ausdrücke wie „finalbescheuert“ – welcher Jugendliche sagt denn so etwas?!

Teilweise hat sich die Handlung auch so gezogen und am Ende ging dann alles Schlag auf Schlag und wurde auf gefühlten zwei Seiten heruntergeschrieben.

Anna selbst wird nicht mein Lieblingscharakter werden, war aber ganz nett. Vor allem konnte ich aber nicht nachvollziehen, was sie an Ben so fasziniert. Positiv an der Geschichte waren allerdings das Setting und die Beschreibungen der Umwelt, beide waren realitätsnah und detailgetreu.http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg

Insgesamt hat mich “Wir waren hier” wirklich enttäuscht, denn abgesehen von den detaillierten Beschreibungen von Berlin gab es leider nichts an dem Buch, das mich begeistern konnte. Untitled

Ravensburger // 352 S. // 14,99€


Hat euch “Die Welt wär besser ohne dich” auch überzeugen können? Und fandet ihr “Wir waren hier” besser als ich? 😀

eurelenaa

 

3 thoughts on “TOP UND FLOP: “DIE WELT WÄR BESSER OHNE DICH” UND “WIR WAREN HIER”!👀👍👎

  1. Hey 😉

    Eigentlich bin ich auch nicht so ein Freund von Mobbing-Geschichten, da es meiner Meinung nach zu häufig vorkommt, dass der Autor zu sehr pauschalisiert, als wolle er sagen, dass sich alle Jugendlichen heutzutage nur noch mobben.
    Doch “Die Welt wär besser ohne dich” hört sich sehr spannend an und ganz anders als die eigentlichen “Mobbing-Romane”. Es kommt auf jeden Fall auf meinen SUB 🙂

    Alles Liebe
    Die Vorleser

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