WAS ICH NICHT AN JUGENDBÜCHERN MAG!

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Hey ihr lieben Bücherwürmer,

Jugendbücher können toll sein…

Doch es gibt einige Punkte, die mich immer wieder an ihnen stören!

Zum Beispiel dieser Moment…

  • Wenn der Autor versucht, jugendlich zu schreiben und der Versuch gründlich in die Hose geht. Besonders auffällig bei Unterhaltungen zwischen den Jugendlichen!
  • Wenn das Buch als „Thriller“ gepriesen wird und man beim Lesen das Gähnen unterdrücken muss…
  • Wenn das Buch aus nichts anderes als Stereotypen besteht…
  • Wenn das andere Geschlecht das einzige ist, was die Hauptfigur interessiert.
  • Wenn die Charaktere nicht ernstzunehmend sind und sich 16-jährige plötzlich wieder wie 12-jährige verhalten…
  • Wenn sich die Protagonistin jeden 2. Tag wieder neu unsterblich in jemanden verliebt.
  • Wenn der tollpatschige Junge von nebenan alles wieder zum Guten wendet und dabei am Besten noch unbesiegbar wird.
  • Wenn versucht wird, Spannung zu erzeugen und man entweder a) nicht mehr durchblickt, weil die ganzen Handlungsstränge in einem einzigen Durcheinander münden oder b) schon gleich das Ende weiß.

Welche Punkte fallen euch bei Jugendbüchern immer wieder negativ ins Auge? 😉 eurelenaa

8 thoughts on “WAS ICH NICHT AN JUGENDBÜCHERN MAG!

  1. Ein tolles Thema für einen Post!
    Einige deiner Gründe sind auch welche, aus denen ich momentan kaum noch Jugendbücher lese.
    Zum Beispiel nervt mich dieses “Liebe auf den ersten Blick”-Gedöns, das einfach total unrealistisch ist und ganz offensichtlich nur eingebaut wurde, damit die Story funktioniert.

    Bei gewollt jugendlichem Schreibstil gebe ich dir auch recht, sowas ist grausam. Können sich solche Autoren keine Jugendlichen Testleser zulegen, die ihnen sagen, was für einen Blödsinn sie da verzapfen?

    Das mit den Stereotypen stimmt leider. Ich lese mittlerweile kaum noch Jugendbücher, weil ich das Gefühl habe, alles schon mal gelesen zu haben:
    – todkranke Protagonisten
    – besonders in Dystopien Junge und Mädchen aus zwei völlig verschiedenen Schichten, die sich trotzdem verlieben
    – Mädchen, das sich nicht zwischen zwei Kerlen entscheiden kann, was sich durch die ganze Reihe zieht
    – etc.

    Liebe Grüße,
    Charlie

  2. Dein Post kam irgendwie gerade zur richtigen Zeit, weil ich vor Kurzem so am rumnörgeln war, da ich das x-te Buch gelesen hatte mit der x-ten Geschichte die sich ähnelte.

    Zu deiner Liste könnte ich noch beisteuern, dass ich übertriebene Prüderie total schrecklich finde. Die Figuren sind alle meist schon ‘nen Ticken älter und wenn man um das Thema Sex so einen Bogen schlägt, wirkt es für mich nicht authentisch genug. Andere Themen werden auch immer wieder ausgegrenzt, weil man nicht den Eindruck von Verharmlosung oder Verherrlichung erwecken will, dazu gehört meiner Meinung nach u. A. ganz stark Alkohol und Drogen.
    Fies finde ich auch immer diese BadBoy Geschichten, wo der BadBoy in Wirklichkeit nie wirklich böse ist, oder sich in Null-Komma-Nix zum handzahmen Lamm entwickelt. Vermutlich fallen mir noch mehr ein wenn ich erst einmal länger nachdenke aber das ist so das Größte was mich gerade zur Zeit nervt ^^

    Ach das hat mal richtig gut getan, ein bisschen raus zu lassen vom Frust 😛 Toller Post übrigens <3

    Liebe Grüße,
    Jenni

  3. Hallo 🙂

    Das Problem habe ich auch immer wieder. Eigentlich gefallen mir Jugendbücher sehr gut, doch deine aufgezählten Punkte kann ich gut nachvollziehen. Mich nervt vor allem der erste Punkt deiner Aufzählung. Nicht alle Jugendliche sagen nach jedem Satz “krass, Alter” oder ähnliches 😀

    Alles Liebe
    Die Vorleser ♥

  4. Haha, der Post ist echt gut und ich kann dir wirklich nur zustimmen.
    Vor allem Punkt 1 stört mich immer wahnsinnig, wenn der Autor dann mit “OMG” als wörtliche Rede um die Ecke kommt. Nein, stop!
    Und ich finde, es ist generell immer schwer zu sagen, wie alt sich Figuren verhalten. Ich kenne genug 18-Jährige, die auch 14 sein könnten, aber auch anders herum. Aber dennoch stört es in Büchern irgendwie doch.
    Ebenso die schüchternen, Bücherwürmer-Mädchen, die keine Freunde haben und sich als total unbeliebt abstempeln und dann den hotten Boy abbekommen, der gerade neu an der Schule ist. Uggggggh.
    Ach da gibts so viel 😀

    Liebst, Lara.

  5. Huhu Lena,

    “Wenn sich die Protagonistin jeden 2. Tag wieder neu unsterblich in jemanden verliebt.” Um ehrlich zu sein, ich bin 26 und Studentin und die Leute um mich herum an der Uni verhalten sich immer noch so. Vielleicht nicht jeden zweiten Tag, aber da den Überblick zu behalten, wer gerade mit wem schläft, ist einfach nicht möglich. Ich fürchte, das ist so eine Generationssache. Ebenso das ständige Interesse am anderen Geschlecht und das Verhalten wie …Naja, 12? Ich möchte eigentlich glauben, dass ich mich mit 12 schon wie ein Erwachsener verhalten habe und erwarte das auch von anderen (wobei es jetzt bei mir marodiert.) Eher verhalten sich alle wie 4. Aber auch da habe ich das Gefühl, dass die Autoren eher versuchen, den Zeitgeist der Generation oder zumindest der meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einzufangen. Das ist traurig, aber wer da draußen ist mit 18 schon wirklich erwachsen? Trinkt nur in Maßen, benimmt sich nicht affig, und denkt vor allem altruistisch-sozial? Welcher Erwachsene mit 60 macht das schon? Auch da scheint es immer weniger der alten Garde zu geben. Gentleman zu sein, ist ganz ausgestorben, aber auch ohne Gewinninteresse etwas für andere zu tun, von einer besseren Welt zu träumen und dafür zu arbeiten, all das scheint heute nicht mehr möglich. Vielleicht, weil wir gar nicht die Zeit dazu haben. Weil immer mehr Schulstoff, immer mehr Pflichtfächer und das Bologna-System uns die Luft zum Atmen nehmen, wir nicht mehr die Zeit haben, zu reifen, Träumen nachzuhängen. Und ich glaube, das spiegelt sich auch in den Büchern wieder. Heute ist ‘Alles oder nichts’ angesagt. Man kann sich nicht mehr mit einem Buch auf dem Schuldachboden einschließen, die ganze Nacht lesen und die kindliche Kaiserin retten. Was damals schon Fantasie war, wirkt heute nur umso entfernter.

    Aber ich stimme dir zu, dass das nervt. Keine Frage. Nur, was kann man dagegen tun, wenn unsere Gesellschaft in die selbe Richtung driftet?

    LG
    Taaya von Let ’em eat books

  6. Huhu Lena ,
    interessanter Beitrag.
    Dieses ständige neu verlieben und wenn die Liebe dann so extrem im Mittelpunkt steht stört mich auch. Besonders wenn eigentlich grad die Welt untergeht, aber egal den er hat ihre Hand gehalten.
    Liebe Grüße
    Tanja

  7. Hey,
    dein Beitrag gefällt mir. Vieles von dem was du genannt hast ärgert mich auch immer wieder. Besonders wenn es um Liebe geht und das 99% des Buches ausmacht und dan die eigentliche Handlung in den Hintergrund rückt.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
    Liebe Grüße
    Johanna

  8. Hi Lena,

    gewollt prolligen, jugendlichen Schreibstil mag ich auch nicht. Auch das Thema Bad Boys oder extrem schüchterne jungfräuliche Protagonistin finde ich inzwischen etwas nervig, vor allem wenn es sehr übertrieben dargestellt wird 🙂

    Liebe Grüße
    Desiree

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