“NICHTS IST, WIE ES SCHEINT”…. DER LETZTE TEIL DER AUSLESE!

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Hey ihr lieben Bücherwürmer,

endlich hat “die Auslese” ihren Abschluss gefunden…

Wie er mir gefallen hat, könnt ihr heute nachlesen! 

Untitled“Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?” (Penhaligon)Untitledc1

Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass „Die Auslese“ eine sehr liebgewonnene Reihe von mir ist. Band 1 wurde mein Jahreshighlight 2014, Band 2 kam zwar nicht mehr ganz an den Vorgänger heran, hat mich aber trotzdem mitgerissen. Ihr könnt euch nun vielleicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den finalen Band der Trilogie gefreut habe und als ich ihn dann in den Händen hielt, musste ich natürlich sofort anfangen zu lesen.

Dadurch dass Cia das bisherige Geschehen nicht noch einmal zusammenfasst und meine Erinnerungen an Details der Geschichte zugegeben doch verblasst sind, viel mir der Einstieg nicht ganz so leicht wie erhofft. Doch schon nach einigen Seiten befand ich mich wieder vollständig in Cias Welt und habe mit ihr mitgefiebert.

Cia will die Auslese nun endgültig abschaffen, denn sie will verhindern, dass noch Weitere die Brutalität dort erleben müssen. Als sie dann auch noch einen gefährlichen Auftrag von einem hohen Tier kriegt, weiß sie, dass sie bald handeln muss. Doch wem kann sie trauen? Wer sind die potentiellen Verräter?

Fragen, die pausenlos durch Cias Kopf schwirren. In diesem Band hat Cias starke Fassade ein paar Kratzer gekriegt, da ihre Gedanken einen großen Teil der ersten Hälfte der Geschichte ausmachten. Cia hat gedacht, gegrübelt, überlegt, eingeschätzt… Das Ganze ging so weit, dass Andere schon das Zepter in die Hand nehmen wollten. Natürlich muss man schwerwiegende Entscheidungen überdenken, doch deswegen muss der Leser nun auch ein paar langgestreckte Szenen in Kauf nehmen.

Joelle Charbonneau ist in diesem Band weg von der vielen plumpen Gewalt und hin zu nervenaufreibenden Wahrheit-oder-Lüge-Spielen. Die Geschichte bekommt einen politischen Touch, als Leser muss man sich ständig fragen, wer potentielle Verräter sind und wem man nun trauen kann. Der fesselnde Schreibstil rundet das Ganze dann ab.http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg

Die Autorin hat mit „Nichts ist, wie es scheint“ einen gelungenen Abschluss geschaffen, der für meinen Geschmack gerne noch etwas mehr Tempo hätte haben können. Nichtsdestotrotz bleibt “Die Auslese” eine meiner Lieblingsdystopien. Untitled

Penhaligon // 16,99€ // 384 S.

Kennt ihr die Auslese bereits? 😉

eurelenaa

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