WORTE FÜR DIE EWIGKEIT – VON FREIHEIT, SELBSTÄNDIGKEIT UND DEM ERWACHSEN WERDEN

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Ein Sommer in Montana…

2 Mädchen…

Und eine Geschichte von Freiheit und dem Erwachsen-Werden!

Chicken House // 19,99€ // 400 S.

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“Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet – einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.” (Carlsen)Untitled

Die Idee von „Worte für die Ewigkeit“ konnte mich gleich begeistern. Wir verfolgen hier 2 junge Frauen auf ihrem Weg zur Selbständigkeit, denn ihr Leben lang wurde über ihren Kopf hinweg entschieden, nun wagen sie die ersten vorsichtigen Schritte in das Leben eines Erwachsenen.

Zwischen den Geschichten der 2 Mädchen gibt es einige Parallelen, auch wenn die 16-jährige Hope im Jetzt lebt und die gleichaltrige Emily 1867. Hope verbringt ihren Sommer auf einer einsamen Ranch in Montana, mitten im nirgendwo. Doch wo ihre Mutter, sie nur Feministin zu nennen wäre zu wenig, hinwill, muss Hope folgen. Auf dem Dachboden findet Hope schließlich ein altes Tagebuch, geschrieben von Emily. Diese ist – 1867 – auf dem Weg zu ihrer Hochzeit, ihrem zukünftigen Mann ist sie noch nie begegnet. Auf dem Weg verunglückt ihre Kutsche und Emily wird als einzige Überlebende von einem Halbindianer gerettet. Nun beginnt für sie ein völlig neues Leben und mit den neuen Freiheiten kommen auch neue Pflichten.

Doch nicht nur die 2 verwobenen Liebesgeschichten sind besonders, auch das Setting und die detaillierten Beschreibungen sind herauszuheben. Während dem Lesen konnte ich die Landschaft Montanas bildlich vor mir sehen und ob beim Pferdereiten oder der täglichen Hausarbeit, ich hatte immer das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein.

Besonders Emilys Geschichte hatte es mir angetan, und das, obwohl mir historische Romane sonst nicht oft zusagen. Sie beschreibt ihr Leben aus der Ich-Perspektive und wir begleiten sie auf ihrem Wandel hin zur selbstständigen Frau. Dazu erfährt man durch den Halbindianer Nate von der Situation Montanas und den Indianern. Ich las also von der Rolle der Frau, dem alltäglichen, harten Landleben und schlug mit Emily ganz neue Wege ein.

Auch Hope hat es mit ihrer Mutter nicht leicht. Ständige Bevormundung und totale Ablehnung gegenüber dem männlichen Geschlecht ist bei ihrer Mutter an der Tagesordnung. Wie es auch anders laufen kann, erfährt Hope bei Cal, der auf der Ranch wohnt, durchaus aber auch seine eigenen Probleme hat.

Der Einstieg fiel mir auf Grund des flüssigen Schreibstils leicht, dennoch hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Es dauert einige Zeit, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und da ich auch nicht sofort auf emotionaler Ebene mit den Hauptcharakteren mitfiebern konnte, war ich zugegeben nicht immer ganz bei der Sache. Dazu kam auch, dass mich Hopes Abschnitte nicht überraschen konnte. Im Mittelteil konnte ich zwar richtig mitfühlen, dennoch war mir die Geschichte noch zu ruhig. Erst auf den letzten 80 Seiten habe ich vollkommen mitgefiebert.

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Der Leser begleitet hier zwei junge Frauen auf dem Weg zum Erwachsen-Werden, dabei hebt sich die Geschichte durch das wunderbare Setting, als auch durch die zwei verwobenen Liebesgeschichten von der Masse ab.

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eurelenaa

2 thoughts on “WORTE FÜR DIE EWIGKEIT – VON FREIHEIT, SELBSTÄNDIGKEIT UND DEM ERWACHSEN WERDEN

  1. Hallo Lena,
    ich habe dieses Buch geliebt! Besonders die beiden Charaktere und die Beschreibungen der Autorin mochte ich sehr. Ich konnte die Natur beim Lesen richtig spüren.
    Und wieder einmal ein richtig geniales Foto von dir. Ich finde du hast da wirklich ein Händchen für <3

    Ganz liebe Grüße Tanja

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