“EIN BISSCHEN WIE UNENDLICHKEIT” – ODER AUCH “DAS WAR WOHL NICHTS”!

Wenn du plötzlich erkennst, dass alle Theorien falsch waren…

Und Wurmlöcher doch existieren,

dann wird dein Leben auf den Kopf gestellt werden!

Fischer Verlag // 16,99€ // 384 S.

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„»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?“ (Verlag)Untitled

„Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war eines der Bücher, die ich wirklich lieben wollte. Die Idee ist außergewöhnlich, ich habe schon viele begeisterte Stimmen zu dem Buch gelesen und das Cover verspricht viel – ich war mir alles in allem also ziemlich sicher, dass das Buch zumindest „gut“ wird.

Letztendlich war „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ wohl einfach nicht meins, das merkte ich schon am Anfang. Die Geschichte konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen, im Gegenteil, ich fand das Geschehen doch recht langweilig und die Geschichte hat sich gezogen.

Ich bin vielleicht nicht das Physik-Genie wie Gottie es ist, dennoch finde ich die Naturwissenschaften immer sehr interessant und besonders das Thema rund um die Wurmlöcher hat mich interessiert. Die Erklärungen rund um die Wurmlöcher konnte man gut verstehen, dennoch fand ich die Idee der Geschichte, als ich einmal dahintergekommen bin, ehrlich gesagt ziemlich schlecht und dementsprechend war auch die Umsetzung. Das Buch lässt sich wohl am besten mit den Adjektiven „verwirrend“ und „suspekt“ beschreiben.

Dabei war der Punkt nicht, dass ich nicht verstanden habe, wie die Autorin sich ihre Geschichte gedacht hat, die ganze Idee konnte mich schon nicht überzeugen und obwohl die Auflösung letztendlich einige Erklärungen gab, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Gottie (SPOILER) aus ihrer Trauer ein Wurmloch entstehen lässt. Ich hatte erhofft, dass die folgenden Zeitsprünge mehr Spannung in die Geschichte bringen, aber das war leider nicht der Fall.

Der Schreibstil war „okay“, nicht herausragend, aber flüssig zu lesen. Am spannendsten fand ich die Charaktere, die alle ganz und gar keinem Klischee entsprachen, sondern ganz außergewöhnlich waren und dabei von den restlichen Charakteren ohne Wenn und Aber so angenommen wurden.http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg

Ich habe mir deutlich mehr von „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ erhofft und bin doch ziemlich enttäuscht.

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Hat euch das Buch vielleicht besser gefallen? 😉

eurelenaa

2 thoughts on ““EIN BISSCHEN WIE UNENDLICHKEIT” – ODER AUCH “DAS WAR WOHL NICHTS”!

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