“AUF IMMER GEJAGT”, “SCHATTEN ÜBER ELANTEL” + “NEARLY DEAD” | WIRKLICH SPANNUNG PUR?!

Hey ihr lieben Bücherwürmer,

heute stelle ich euch 3 Bücher aus dem Genre “Thriller” und “Fantasy” vor.

Mit dabei das neue Buch von Brandon Sanderson, der angepriesene Fantasyroman “Auf immer gejagt” und der Thriller “Nearly Dead”!

Carlsen // 19,99€ // 416 S.

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“Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.” (Verlag)http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled4-1024x262.jpg

Auf “Auf immer gejagt” habe ich mich wahnsinnig gefreut, nicht zuletzt deswegen, weil das Buch vom Verlag immer wieder angepriesen wurde. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch nicht niedrig – leider aber wurden sie nicht erfüllt. Das heißt nicht, dass dieses Buch schlecht war, es war eben okay, doch okay ist manchmal einfach nicht gut genug…

Das Buch beginnt spannend und temporeich, denn Tessa muss gleich um ihr Überleben bangen. Doch so vielversprechend die Geschichte angefangen hat, so flaute es dann auch wieder ab. Das Buch hat sich an einigen Stellen gezogen und obwohl so viel Potenzial da war, die überlegte Handlung ist wirklich gut und spannend, war mir die Umsetzung einfach zu schwach und langatmig.

Wir haben es hier mit einer Fantasygeschichte zu tun, die viel Action verspricht. Dafür war mir das Buch einfach zu ruhig und – pardon – langweilig, denn auf emotionaler Ebene hat mich die Geschichte eben auch nicht umgehauen.
Der Weltenentwurf war interessant, der Schreibstil flüssig und zum Ende hin gab es einige Wendungen, die wirklich spannend waren, doch das Potenzial dieser Geschichte ist noch lange nicht ausgeschöpft! http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg
Letztendlich las ich die Geschichte schnell und es gab einige fesselnde Stellen, doch ich bin überzeugt davon, dass die Autorin noch mehr kann! Untitled


Kosmos // 16,99€ // 432 S.Untitled

“Nearly Boswell, 16 Jahre, Ausnahmeschülerin, lebt in einem Trailer-Park, Mutter Stripperin, Vater verschwunden. Ihre einzige Chance ist das Highschool-Stipendium für die beste Schülerin des Jahrgangs. Doch dann tötet ein Serienkiller Nearlys Nachhilfeschüler und hinterlässt ihr mysteriöse Botschaften. Sie muss um jeden Preis versuchen das Rätsel zu lösen, denn nicht nur Nearlys Schüler sind in Gefahr: Auch ihr eigenes Leben steht auf dem Spiel …” (Verlag)http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled4-1024x262.jpg

Nach “Auf immer gejagt” entschied ich mich für einen Thriller: “Nearly dead”. Spannend klang das Buch allemal und auch hier begann ich mit einem guten Gefühl die Geschichte.

Nearly ist eigentlich ein recht sympathisches Mädchen, das es keineswegs immer einfach hatte. Sie lebt in einer ärmlichen Gegend, ihre Mutter arbeitet als Stripperin und Nearlys einzige Chance ist ein Stipendium, auf das sie seit Ewigkeit hinarbeitet. Sie ist ein schlaues Mädchen, doch das Rätsel um die Toten bringt auch sie an ihre Grenzen.

Irgendwie wollte es zwischen mir und Nearly nicht so recht klappen, denn wirklich Zugang habe ich zu ihr nicht bekommen. Das lag besonders daran, dass mich im Laufe des Buches ihre Oberflächlichkeit und ihr Egoismus gestört haben. Zudem hat sie auf mich einfach nicht so schlau gewirkt, wie es die Autorin doch immer wieder betonte…

Der Thriller an sich hatte durchaus ein spannendes Konzept, war mir aber zu oberflächlich und nicht eindringlich genug… Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin das Buch hätte deutlich packender schreiben können, denn die vielen Morde hätten noch einiges mehr hergegeben!

Was ich bis heute nicht ganz nachvollziehen kann ist Nearlys paranormale Gabe, denn irgendwie wurde diese nie wirklich behandelt. Stattdessen war sie einfach immer da und machte die Geschichte nur merkwürdig anstatt spannender. http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg
So wie ich mir einen guten Thriller vorstelle, war “Nearly Dead” leider nicht. Dafür fehlte es der ganzen Geschichte an Intensität. Untitled


Piper // 528 S. // 16,99€Untitled

“Brandon Sanderson zählt zu den erfolgreichsten Fantasyautoren überhaupt – seine Romane »Elantris« und die Saga um »Die Nebelgeborenen« machten ihn international zum Superstar. Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen … In »Schatten über Elantel« begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben.” (Verlag)

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Branson Sanderson war für mich bisher immer ein Garant für gute Bücher, weswegen ich auch “Schatten über Elantel” eine Chance geben wollte. Eigentlich ist dieses Buch tatsächlich Band 5 der Nebelgeborenen, doch ich vertraute der Verlagsbeschreibung, die anmerkte, dass sich dieses Buch auch problemlos als erster Band lesen lassen würde.

Dabei fiel mir der Einstieg aber nicht einfach und es dauerte, bis ich mich in der Welt zu recht fand. Die Magie ist hier recht speziell, bezieht sich das Buch doch immer wieder auf die Gesetze der Natur. “Allomantie” heißt die Gabe, die unsere Charaktere besitzen.

Was mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen hat, das war der erfrischende Mix aus Krimi, Fantasy und Westernelementen, die mir sonst selten in einem Buch unterkommen. Sanderson schafft es wie kaum ein anderer, eine High Fantasy Geschichte überraschend neu und genreübergreifend zu erzählen. So steht hier sowohl die Magie, als auch die Technik immer wieder im Vordergrund.

Der Autor brachte immer wieder Humor in seine Kapitel und so habe ich beim Lesen durchaus einige Male geschmunzelt. Spannend ist die Geschichte dabei auch und obwohl ich anfangs erst Sorge hatte, flüssig durch das Buch zu kommen, war das dann eigentlich kein Problem. Stattdessen habe ich mich in “Schatten über Elantel” verloren und gelesen und gelesen, bis ich auf der letzten Seite angekommen war. http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg
Und so kann ich nicht anders, als jedem Fantasyfan dieses Buch zu empfehlen! Untitledd


Kennt ihr eines der Bücher? eurelenaa

2 thoughts on ““AUF IMMER GEJAGT”, “SCHATTEN ÜBER ELANTEL” + “NEARLY DEAD” | WIRKLICH SPANNUNG PUR?!

  1. Hallo Lena,
    Auf immer gejagt liegt derzeit auch in meiner Buchhandlung aus. Deine Rezension ist die erste, die ich zu diesem Buch lese. Bislang hat mich die Geschichte noch nicht so gereizt. Wenn du nun schreibst, dass die Spannung auch nicht konstant vorhanden war, dann werde ich die Geschichte auch erstmal nicht bei mir einziehen lassen.

    Ich habe gerade den ersten Band von Dark Elements gelesen. Ich musste erst etwas mit dem “Humor” klarkommen. Dann fand ich das Buch aber richtig gut. Vielleicht wäre das auch was für dich …(?)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

  2. Hallo Lena,
    schade dass dir Auf immer gejagt nicht so gefallen hat. Die Erwartungen an ein Buch sind immer so eine Sache, auf der einen Seite möchte man sich auf das Buch freuen, aber dadurch wird man dann auch oft enttäuscht.
    Ich habe mir vorher ein paar englische Rezi angeschaut und meine Erwartungen waren nicht so hoch, deswegen hat es mich dann positiv überrascht 🙂
    Liebe Grüße
    Tanja

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