LENA LIEST KLASSIKER | “DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER”

Hey ihr lieben Bücherwürmer,

vor kurzem habe ich “Die Leiden des jungen Werther” gelesen…

Zu welchem ich nun im Rahmen meiner “Klassiker”-Reihe ein paar Worte verliere… 🙂

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, über die Sommerferien ein paar Klassiker zu lesen. Aber wie das ebenso ist, setzt man letztendlich nur die Hälfte von seiner To-do Liste um und so fing die Schule an, ohne dass ich zu einem einzigen Klassiker gegriffen hatte.

Dafür lasen wir in der 3. Deutschstunde einen Text von Hermann Hesse, in welchem er dem Leser ein paar persönliche Buchempfehlungen gab. Unter anderem ins Auge gestochen ist mir Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ und da ich wusste, dass das Buch sowieso bei mir zu Hause lag, beschloss ich, es am Nachmittag anzufangen.

Bildergebnis für die leiden des jungen werthersEhrlich gesagt hatte ich im Vorfeld doch einige negative Stimmen zu dem Werk gehört, die mich etwas abschreckten. „So viel Gejammer!“ oder „Es zieht sich ewig“…

Goethes Schreibstil hat mich allerdings gleich begeistert. Seine unheimlich kreative, gefühlvolle und blumige Art zu schreiben, das war das komplette Kontrastprogramm zu den heutigen Büchern. Mich hat es allerdings wirklich mitgerissen, weshalb sich die vielen ausschmückenden Naturbeschreibungen und Gefühlszustände letztendlich doch ganz gut und flüssig lesen ließen.

Ansonsten war die Geschichte interessant und die Wendung von dem jungen Mann, der seinen Platz in der Welt finden will, zu dem, der sich letztendlich umbringen will und in Depressionen versinkt, war eindrucksvoll beschrieben. Goethe hat sich für die Briefform entschieden, was mir eine gelungene Abwechslung zum typischen Erzähler bot.

Die bitter-süße Liebesgeschichte von Werther und Lotte, die leider tragisch endet, hat mich sehr positiv überrascht, was besonders dem Schreibstil zu verdanken ist. Die äußerst emotionale und ausschmückende Art zu schreiben, machte sogar die vielen Naturbeschreibungen, die sich sonst wohl sehr lange gestreckt hätten, interessant(er).

eurelenaa

4 thoughts on “LENA LIEST KLASSIKER | “DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER”

  1. Liebe Lena,
    Ich mag die Leiden des jungen Werther auch sehr gerne☺️ Hast du schon “Ein Sommernachtstraum” gelesen? Der Schreibstil ist zwar nicht gerade leicht, wenn man allerdings mal reingekommen ist, ist das Buch wirklich super😍
    Deine Annika

  2. Liebe Lena,
    ich verfolge deinen Blog nun schon seit einiger Zeit und muss sagen, dass er wirklich sehr gut gestaltet ist und mich sofort angesprochen hat. Seither lese ich oft deine neusten Buchtipps und kaufe auch viele Empfehlungen. Ich lese momentan “Was wir dachten, was wir taten”, von Lea-Lina Oppermann. Es ist wirklich gut und nur empfehlenswert.
    Deine Anna;-)

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