WIE ICH MEINE HIGHLIGHTS AUS DEM JULI ENTDECKTE: “FANGIRL” UND “SIMON SNOW”!

Hey ihr lieben Bücherwürmer,

“Fangirl” und “Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow” sind gerade wohl in aller Munde.

Doch auch ich will euch diese beiden außergewöhnlichen Bücher nicht vorenthalten!

“Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben.” (Verlag)

 Hanser // 18,00€

“Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz’ Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.” (Verlag)

dtv Reihe Hanser // 19,95€ // 528 S.

Rainbow Rowell ist wohl jedem Buchliebhaber ein Begriff. So stand auch bei mir ihr Name für großartige Bücher. Als ich dann eines Tages nach Hause kam, erwartete mich ein besonderes Päckchen. „Rainbow Rowell“ stand in großen Buchstaben auf der Verpackung und mein Herz begann schneller zu klopfen. Ich öffnete das Päckchen und mir blickten zwei Bücher entgegen. „Fangirl“ und „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ – letzteres war mir besser bekannt als „Carry On“.

Obwohl die Geschichten erst Anfang August erscheinen sollte, war mir klar, dass diese beiden Bücher nicht lange bei mir warten werden müssen. Und so kam es auch. Ich beschloss, erst „Fangirl“ zu lesen und mich dann „Simon Snow“ zu widmen, nachdem ich erfuhr, dass die Fanfiction, die Cath in „Fangirl“ schreibt, zu „Simon Snow“ gehört. Dass man das Buch, von dem in „Fangirl“ so haushoch geschwärmt wird, danach selbst lesen kann, war ein geschickter Schachzug und praktisch das Sahnehäubchen.

Ich kann nur jedem Jugendbuchfan empfehlen, sich „Fangirl“ zu widmen und wem dazu auch noch das Fantasygenre zusagt, auch „Simon Snow“ zu lesen. Nachfolgend kommen meine 7 Gründe…

  1. Zu allererst: „Fangirl“ und „Simon Snow“ machen unheimlich viel Spaß zu lesen! Man rutscht nicht nur durch die Geschichten, nein, man fühlt sich, als stände man selbst neben Cath/Simon.
  2. „Fangirl“ ist mehr als nur ein bisschen Unterhaltung. Das Buch vereint so viele Themen in einem. Unteranderem beschäftigt sich die Geschichte mit psychischen Krankheiten, der Trennung der Eltern, dem Erwachsenwerden und Alkoholproblemen…
  3. Trotzdem hat Fangirl einige lustige Stellen, die den Leser unterhalten und zum Lachen bringen.
  4. Für alle Fans von Liebesgeschichten hält das Buch ebenfalls einiges bereit.
  5. „Simon Snow“ war viel mehr als nur eine Fantasygeschichte für mich – und auch der Punkt, dass der Protagonist schwul ist und sich selbst erst einmal zu Recht finden muss, hat mir gefallen. Warum gibt es sowas nicht viel öfter in Jugendbüchern?!
  6. Neben Simon war Baz mein Lieblingscharakter. Er war absolut sympathisch und genial – genau wie die Dialoge zwischen den beiden.
  7. Bei beiden Büchern war das der Fall, doch Fangirl hat sich in diesem Punkt noch ein bisschen mehr herausgehoben. Beide Bücher gehen dem Leser zu Herzen und berühren. Sowohl Cath mit ihrer introvertierten Art, die gegen ihre Ängste ankämpft, als auch Simon, der so ganz anders als die typischen Helden ist.

Zwar kommt “Simon Snow” in meinen Augen nicht an “Fangirl” heran, da es dem Buch teilweise an Tiefe und Komplexität fehlt, dennoch kann euch nur empfehlen, den Geschichten eine Chance zu geben. Die Bücher machen unheimlich viel Spaß beim Lesen, berührten mich zudem und verstecken einige Nachrichten zwischen den Zeilen.

eurelenaa

4 thoughts on “WIE ICH MEINE HIGHLIGHTS AUS DEM JULI ENTDECKTE: “FANGIRL” UND “SIMON SNOW”!

  1. Huhu!
    Habe eben meine Rezi zu “Fangirl” gepostet, vielleicht hast du ja Lust und Zeit reinzulesen.
    Ich stimme dir zu! Ich habe “Carry on” nicht gelesen, aber das werde ich vermutlich auch nicht.
    Dennoch hat mir “Fangirl” sehr gut gefallen!

    Liebe Grüße,
    Michelle

  2. Hallo Lena,
    eine schöne Idee mit den Gründen aufzählen 🙂
    Ich hab ja Fangirl schon gelesen und bin jetzt an Simon Snow, hänge aber im Moment etwas, bin noch am Anfang und joar, es passiert (noch) nicht so viel. Bin aber nun schon auf die Dialoge zwischen ihm und Baz gespannt.

    Liebe Grüße
    Tanja

  3. Hi liebe Lena,

    ich habe gestern Fangirl beendet und Simon Snow wird als nächstes gelesen. Auch ich fand Fangirl eine tolle Geschichte, die mich berührt hat und die Ausschnitte aus Simon Snow fand ich eine tolle Ergänzung dazu! 🙂 Auf jeden Fall bin ich jetzt sehr auf Simon Snow gespannt! Eine schöne Idee, beide Bücher zusammen vorzustellen!

    Liebe Grüße
    Desiree

  4. Huhu Lena =)

    mir hat Fangirl auch ein bisschen besser gefallen als Simon Snow, ich kann mich deinem Fazit also anschließen. Ich finde mit Baz hat die Autorin einen wirklich tollen Charakter geschaffen. Er war es, der mich an die Seiten fesseln konnte. Die Beziehung Baz-Simon hat mich anfang total überrascht. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet, aber es war toll =).

    LG
    Anja

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