VOR DEM MEET&GREET | “DIE SPRACHE DES WASSERS” & “UND DU KOMMST AUCH DRIN VOR”!

Hey ihr lieben Bücherwürmer,

da ich Alina Bronsky & Sarah Crossan auf der Buchmesse am Freitag treffe…

Habe ich vorher noch einmal ihre Bücher gelesen….

Wie sie mir gefallen haben, erfahrt ihr jetzt!

dtv // 16,95€ // 192 S.

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“Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept …” (Verlag)http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled4-1024x262.jpg

Nachdem ich eine Einladung zum Meer&Greet mit der Autorin bekommen hatte, wollte ich natürlich auch ihr neustes Buch lesen. “Und du kommst auch drin vor” klang nach einem unterhaltsamen Jugendbuch – schließlich liest man nicht alle Tage von einem Mädchen, das sich selbst in einem Buch entdeckt. Außerdem habe ich von Alina Bronsky auch schon “Spiegelkind” gelesen, was mich sehr gut unterhalten konnte…

In “Und du kommst auch drin vor” kam es mir zeitweise so vor, als hätte ich das Buch einer anderen Autorin vor mir. Bronskys Schreibstil ist hier ganz anders, die Sätze sind sehr einfach, beinahe abgehackt und auch wenn man das Buch so sehr schnell lesen konnte, fiel mir diese Plumpheit sehr negativ ins Auge.

Einerseits ist dieser Schreibstil absolut passend für die Geschichte und fügt sich wunderbar in die Klasse der Protagonistin ein, wo seit Jahren niemand ein Buch in der Hand hatte. Doch ich persönlich fand es absolut anstrengend, so zu lesen.

Die Charaktere sind mal mehr, mal weniger interessant. Protagonistin Kim ist ein egozentrisches Mädchen, das gern über ihr Leben jammert. Umso interessanter war aber Kims Freundin Petrowna, die sich hinter Klischees versteckt, doch eigentlich eine unheimlich interessante und kluge Person ist.

Die eigentliche Idee des Buches wurde dann ziemlich wenig aufgegriffen, vielmehr standen alltägliche Probleme eines Jugendlichen im Vordergrund. http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg
So hatte das Buch Potenzial, doch besonders der Schreibstil, wie auch die fehlende Tiefe und Komplexität haben mich gestört.

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Mixtvision // 15,90€ // 232 S.

Untitled“Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, bricht das polnische Mädchen Kasienka mit ihrer Mutter nach England auf. Dort wollen sie den Vater suchen, der die Familie für ein besseres Leben im Westen verlassen hat. Doch das neue Leben in Coventry gestaltet sich anders als geplant; Kasienka kämpft mit Mobbing, möchte eigentlich so schnell wie möglich zurück in die Heimat und muss doch Abend für Abend gemeinsam mit ihrer Mutter den untergetauchten Vater suchen. Aber als sie ins Schwimmteam aufgenommen wird, fasst sie neuen Mut. Und dann ist da auch noch William, der nette Junge aus der Siebten …” (Verlag)

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Auch Sarah Crossan werde ich auf der Frankfurter Buchmesse treffen. Und da ich seit “Eins”, ein fantastisches Buch von ihr, sowieso noch mehr von Frau Crossan lesen wollte, hat es gut gepasst, dass bei mir auch “Die Sprache des Wassers” ankam.

“Eins” ist ein dünnes, kleines Büchlein, doch die Dicke des Buches sagt bekanntlich nichts über deren Qualität aus. Die Kapitel des Buches sind sehr kurz, mitunter nur zwei Seiten lang, doch auch die Art des Geschriebenen unterscheidet sich von anderen Geschichten. Denn Sarah Crossan hat, wie auch schon in “Eins”, die Sprache des Wassers in Versform geschrieben und mich wieder einmal davon überzeugt, dass es nicht viele Worte braucht, um mich mitzureißen.

“Die Sprache des Wassers” ist eine Geschichte über Einsamkeit in einem fremden Land, über getrennte Eltern, über Mobbing und Verlassenheit, gleichzeitig aber auch ein Buch voller Gefühl und Hoffnung. http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled5-1024x262.jpg
“Eins” hat mich vom Thema noch mehr angesprochen und beschäftigt als die “Sprache des Wassers”, doch im Rahmen seiner Möglichkeiten hat mich das Buch mitgerissen. 😉 Untitledd


 

Kommt ihr auch zur FBM? Ich bin am Freitag da :))

eurelenaa

3 thoughts on “VOR DEM MEET&GREET | “DIE SPRACHE DES WASSERS” & “UND DU KOMMST AUCH DRIN VOR”!

  1. Hallo Lena,
    Sarah Crossan sagte mir bis eben noch gar nichts. Deine Worte zu ihren beiden Werken klingen aber sehr gut. Ich werde die Autorin mal im Auge behalten.
    Ganz liebe Grüße
    Tanja

  2. Liebe Lena,

    mega cool, dass du die beiden Autorinnen auf der FBM treffen kannst! Von Sarah Crossan habe ich “Apple und Rain” hier in Frankreich dabei. Ich freue mich schon unheimlich darauf, es zu lesen.

    Liebe Grüße,
    Mila

  3. Das Cover von “Und Du kommst auch drin vor” finde ich fürchterlich! Was hat man sich dabei gedacht? Schade auch, dass es Dich nicht recht überzeugen konnte.

    Letzteres kannte ich noch nicht. Danke für die Erwähnung!

    Neri, Leselaunen

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