STELL DIR VOR, DU KANNST NICHT SPRECHEN…

Für die meisten von uns ist die Sprache alltäglich…

Doch was passiert….

Wenn du nicht sprechen kannst?!

Fischer FJB // 16,99€ // 320 S.

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“Jemma kennt ein schreckliches Geheimnis: In ihrer Nachbarschaft ist ein Mord passiert, und sie weiß, wer es getan hat. Denn die Leute erzählen ihr Dinge, weil Jemma nichts weitersagen kann. Sie ist vollständig gelähmt und kann sich weder bewegen noch sprechen. Aber Jemma entgeht nichts. Als sie mit dem furchtbaren Geheimnis konfrontiert wird, ist sie völlig hilflos. Jemma weiß, dass ihr nur ein kleines Wunder helfen kann. Und sie ist fest entschlossen, alles für dieses Wunder zu tun.” (Verlag)http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled4-1024x262.jpg

Als ich von „Ein kleines Wunder würde reichen“ las, wurde ich sofort neugierig. Ein solches Thema bringt immer viel Potenzial mit, gleichzeitig habe ich es auch schon oft erlebt, dass die Umsetzung total in den Sand gesetzt wurde.

„Ein kleines Wunder würde reichen“ ist klar und einfach geschrieben, durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch schnell weg. Die Geschichte um Jemma war tatsächlich sehr interessant, sie hat durchaus Spaß in ihrem Leben und dennoch wünscht man sich als Leser nichts mehr, als dass sie sich endlich irgendwie ausdrücken kann. Zu diesem Wunsch kommt hinzu, dass Jemma im Besitz wertvoller Informationen zu einem Mordfall ist.

Die Geschichte ist hauptsächlich kein Krimi, sondern ruhiger Natur. Das hat mich allerdings nicht gestört. Während dem Lesen wurde man unheimlich zum Thema Behinderung sensibilisiert und lernt seine eigene Kommunikationsfähigkeit zu schätzen. Schön ist, dass das Buch auch für jüngere Leser konzipiert ist und diese ebenfalls in ein solches Thema eintauchen können. Persönlich hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe besonders bei den Nebencharakteren gewünscht, diese waren mir zu eindimensional gestaltet.Untitledd


 

Fischer Sauerländer // 416 S. // 16,99€

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“Steffi ist so lange still gewesen, dass sie das Gefühl hat, unsichtbar zu sein. Doch dann kommt Rhys an ihre Schule. Er ist gehörlos und schert sich nicht darum, ob jemand redet oder nicht. Steffi und Rhys finden eine ganz besondere Art, miteinander zu kommunizieren. Schnell brauchen sie nicht mehr als einen Blick, um zu wissen, was der jeweils andere gerade fühlt. Durch Rhys lernt Steffi, dass ihre Stimme etwas wert ist, dass sie gehört werden will, Rhys gibt ihr den Mut, wieder zu sprechen. Und dann passiert … ein Wunder.” (Verlag)http://lenaliest.de/wp-content/uploads/2015/09/Untitled4-1024x262.jpg

„Vielleicht passiert ein Wunder“ beschäftigt sich genau wie „Ein kleines Wunder würde reichen“ mit einer Protagonistin, die nicht in der Lage ist zu sprechen. Da ich vorher „Ein kleines Wunder würde reichen“ gelesen hatte und davon sehr überzeugt wurde, waren meine Erwartungen an diese Geschichte nicht niedrig.

Steffi kann eigentlich sprechen, doch ihre Psyche steht ihr im Weg. Als sie den gehörlosen Rhys kennenlernt, fängt sie mit ihm an, über Gebärdensprache zu kommunizieren. Im Gegensatz zu „Ein kleines Wunder würde reichen“ bleibt diese Geschichte recht oberflächlich. Das merkte ich auch daran,  dass mir die emotionalen Momente fehlten. Obwohl das Thema doch sehr berührend und emotional sein sollte, kam bei mir davon wenig an.

Außerdem fokussierte sich das Buch für meinen Geschmack zu sehr auf die Liebesgeschichte und blieb damit eine lockere Unterhaltung, die nicht lange nachhallte.Untitled


2 thoughts on “STELL DIR VOR, DU KANNST NICHT SPRECHEN…

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