BUCHTIPP: “SCHNELLES DENKEN, LANGSAMES DENKEN”

Hallo ihr lieben,

ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht 🙂

Heute stelle ich euch einen neuen Buchtipp vor, der sich mit unserem Denken befasst.

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“Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex, und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir andere Menschen oder Dinge beurteilen? Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und einer der einflussreichsten Wissenschaftler unserer Zeit, zeigt anhand ebenso nachvollziehbarer wie verblüffender Beispiele, welchen mentalen Mustern wir folgen und wie wir uns gegen verhängnisvolle Fehlentscheidungen wappnen können.

Geldhändler, die ganze Bankenimperien ruinieren; Finanzmärkte, die außer Rand und Band sind; Kleinanleger, die ihr Erspartes in Aktien anlegen, ohne je den Wirtschaftsteil einer Zeitung gelesen zu haben: Wer in diesen Zeiten noch an den Homo oeconomicus als rational agierendes Wesen glaubt, dem ist nicht zu helfen.

Daniel Kahneman liefert eine völlig andere Sichtweise, die nah am wirklichen menschlichen Verhalten orientiert ist und die Wirtschaftsakteure nicht als berechenbare Roboter betrachtet. Sein Fazit: Wir werden niemals immer und überall optimal handeln, wichtige Entscheidungen bleiben unsicher und fehleranfällig. Doch gibt es viele alltägliche Situationen, in denen wir die Qualität und die Folgen unseres Urteils entscheidend verbessern können. Ein Buch, das unser Denken verändern wird.” (Verlag)


“Schnelles Denken, langsames Denken” erklärt, wie wir Entscheidungen treffen und wie man diesen Entscheidungsprozess verbessern kann. Während des Lesens hatte ich einige “Aha-Momente”, was das menschliche Denken betrifft. Dabei hat der Autor den schmalen Grad zwischen trockener wissenschaftlicher Lektüre und wenig informativem-Unterhaltungsbuch genau getroffen. So war das Buch noch sehr gut verständlich und trotzdem sehr informativ. Als Leser wird man oft angesprochen und angehalten, selber mit nachzudenken und Experimenten zu folgen. Zwischen Statistiken und Umfragen, Gedankenexperimenten und verschiedenen Ausführungen findet der Autor noch Platz, von persönlichen Erfahrungen und lustigen Momenten während seinen Forschungen zu berichten. Zum Ende hin zogen sich dann leider doch einige Seiten, doch den größten Teil über schaffte der Autor es, mich völlig in den Bann des menschlichen Denkens und seinen Fehlern zu ziehen.

eurelenaa

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