Rezension: Susan Waggoner: Liebe bis ans Ende der Welt

Wie sieht es in der Zukunft aus?
Was hat sich verändert?
Und sind die Veränderungen positiv oder negativ?
Die Reise von Liza geht weiter….

 Die Rezension zu Band 1 gibt es hier: KLICK

Liza bekommt endlich die Erlaubnis, mit ihrer großen Liebe David in seine Zeit zu fliegen. Es geht nach Neu-Erde, in das Jahr 3738. Doch das Leben in der Zukunft steckt voller Schwierigkeiten, wie Liza schon bald feststellen muss. Das Problem ist nicht nur, dass Davids Familie sich nicht mit Liza anfreunden will, sondern auch, dass die Welt komplett anders ist- als Beispiel hier das Essen…

Doch mit Hilfe ihrer Fähigkeiten merkt Liza schon bald, dass mit Davids Bruder Paul so einiges komisch ist. Doch die Computer, die in der Zukunft sehr viel übernehmen, zeigen keine Probleme an…
Was ist mit Paul wirklich los?
Und kann es auch zu viel Technik geben?

Um mit David in die Zukunft reisen zu können, muss Liza viel aufgeben. Ihre Familie beispielsweise darf sie nie wieder sehen, doch Liza schreckt dies nicht ab und nach einigen Schwierigkeiten kommt sie auf Neu-Erde an.

Die Beschreibungen und vielen Ideen der Neu-Erde haben mich von Anfang an fasziniert. Die Welt hat sich stark verändert, doch alle Veränderungen waren gut erklärt und ich könnte mir gut vorstellen, dass unsere Welt zu diesem Zeitpunkt einmal auch so aussehen wird.

Wie weit die Technik fortgeschritten ist, hat mich auch beeindruckt. Als Beispiel die Computer, die vielleicht doch zu große und wichtige Aufgaben in der neuen Welt übernehmen…

Die Geschichte von Liza und David konnte ich gut und flüssig lesen.
Gewünscht hätte ich mir, dass zwischen Liza und David mehr passiert- und wenn etwas passiert, dass es nicht ganz so kalt ist.

Auch die Spannung blieb stellenweise auf der Strecke, doch wenn man diese Teile überbrückt hat, kann man sich wieder auf eine interessante Geschichte freuen.

Alles in einem hat mir das Buch sogar noch ein kleines Stückchen besser gefallen, als Teil 1. Dass die Liebesgeschichte ein bisschen auf der Strecke blieb und die Spannung an manchen Stellen zu wünschen übrig ließ, hätte man zwar verbessern können, aber dafür sind die Beschreibungen der neuen Welt unglaublich faszinierend.

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

Titel: Liebe bis ans Ende der Welt
Verlag: Bloomoon
Seitenzahl:208
 ISBN-13: 978-3-8458-0371-5

Preis: 10,99€

Rezension: Nina Blazon: Lillesang- Das Geheimnis der dunklen Nixe

Ein altes Haus am Strand…
Düstere Geheimnisse…
Und ein Meer, welches voller (dunklen) Überraschungen steckt…

Jo und ihre Familie haben an der dänischen Küste ein altes Haus geerbet, von einer Tante namens Mette, die Jo noch nie gesehen hat. So muss die 11jährige sich von ihren Ferienplänen am Meer mit ihrer besten Freundin verabschieden und darf stattdessen ihre Herbstferien weit weg von jeglichen Schwimmmöglichkeiten verbringen. Doch in Dänemark angekommen, lernt Jo die Kinder Julie und Mads kennen und freundet sich schnell mit ihnen an. Und dann taucht eine alte Frau namens Bente auf, die sich immer wieder in die Familienangelegenheiten einmischt und Geschichten über böse Meerwesen erzählt. Die komische Dame beeindruckt Jo erst einmal gar nicht, doch dann entdeckt sie eine verstaubte Kammer auf dem Dachboden… Was hat Tante Mette verborgen? Warum sind auf vielen Fotos die Gesichter herausgekratzt? Und warum hat Jo plötzlich unheimliche Albträume, die täuschend echt sind?

Jo, die Protagonistin, ist 11 Jahre alt und liebt das Wasser. Ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter, die panische Angst vor Wasser hat. Für die Mutter ist klar, dass sie das geerbte Haus am Meer so schnell wie möglich verkaufen will! Doch dann kommt alles anders als gedacht…

Der Einstieg in die Geschichte war leicht und einfach, erst einmal wurde mir die Situation erklärt und die ersten Fragen tauchten auf, sodass ich schnell an die Geschichte gefesselt war.

Während ich das Buch anfangs noch in die Kategorie “Kinderbuch” einstufen würde, änderte sich dies im Laufe der Geschichte.

Jo ist eine sympathische Protagonistin, die mit ihren 11 Jahren keineswegs sehr kindlich oder nervig handelt, sondern entschlossen und mutig, aber nett ist.
Auch die anderen Charaktere waren sehr überzeugend, von der unheimlichen, alten Dame, zu dem überfreundlichen Vater, bis hin zur mürrischen Mutter war alles vorhanden. Insgeheim habe ich jeden der Charaktere einmal verdächtigt, der “Böse” zu sein, immer wieder war ich auf einer falschen Fährte, was die Geschichte jedoch gerade so spannend gemacht hat.

Zum Ende hin kamen dann immer mehr gruselige und mysteriöse Momente, sodass die Geschichte keineswegs nur etwas für jüngere ist!

Doch nicht nur mystische und geheimnisvolle Elemente sind in dem Buch vorhanden, auch Themen wie Freundschaft oder Familie werden behandelt! Absolute Empfehlung!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Lillesang-Das Geheimnis der dunklen Nixe
Seitenzahl:416
 ISBN-13: 978-3-570-16287-3

Preis: 16,99€

Rezension: George R.R. Martin: Wildcards-Das Spiel der Spiele

Wenn viel Geld lockt…
Vergisst der Held schon einmal…
Was wahrer Heldentum ist!

Nach dem 2. Weltkrieg breitet sich in unserer Welt das Wild-Card-Virus aus. Während die einen daran sterben, verwandeln sich die Körper der anderen und wieder andere haben das Glück, mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet zu werden. Die neue Casting Show im Fernsehen soll klären, wer von den Menschen mit außergewöhnlichen Kräften Americans Superhero wird. Etwa Jonathan, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann? Oder bringt das Beschwören einer undurchdringlichen Rüstung, wie Lohengrin es kann, mehr Punkte? Viel Geld und Ruhm lockt, da vergessen die Helden schnell, was wahrer Heldenmut ist.
Die angespannte Lage in Ägypten interessiert unterdessen keinen, dabei werden Helden hier dringend gebraucht!

Wild Cards ist ein Projekt von vielen Autoren, unter anderem von George R.R. Martin, den man von der “Das Lied von Eis und Feuer-Reihe” kennt. Die Autoren haben sich beim Schreiben abgewechselt, jeder Autor hat zwar seinen eigenen Schreibstil, doch sie ließen sich alle gut und flüssig lesen.

Die Geschichte wird von unterschiedlichen Helden, die bei der Castingshow mitmachen, erzählt. So habe ich einen guten Eindruck vom Geschehen bekommen, doch die vielen Namen verwirrten mich besonders am Anfang sehr.

Gleich auf den ersten Seiten erfuhr ich erst einmal etwas über das Wild-Card-Virus und die Veränderungen der Welt, so wusste ich gleich bescheid und konnte gut mit dem Buch starten.

Die vielen verschiedenen Charaktere ( arm-reich, klug-unklug,schüchtern-selbstbewusst…)sorgten immer für viel  Geschehen und so war ich pausenlos gefesselt an die Geschichte.

Nach der 1. Hälfte änderte sich dies leider, denn nun drängte sich der Bürgerkrieg in Ägypten in den Vordergrund. Schon am Anfang tauchte das Thema “Ägypten” auf, doch immer nur in einzelnen Szenen. Dann ändert sich dies urplötzlich, das ging mir eindeutig zu schnell! Die Situation in Ägypten hat mich grundsätzlich interessiert, die Geschichte geht tiefer und es tauchen gesellschaftskritische Elemente auf, doch diese Szenen konnten mich nicht packen und es hat sich sehr gezogen.

“Wildcards” war für mich ein nettes, gutes Buch, was Potenzial für die 1 gehabt hätte, doch nach der 2. Hälfte vergebe ich nun…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend)

Titel: Wildcards-Das Spiel der Spiele
Verlag: penhaligon
Seitenzahl:544
 ISBN-13: 978-3764531270

Preis: 15,00€

Rezension: Andreas Schlöter: Machine Boy

Mitten unter uns…
Gibt es eine Organisation….
Die Klone züchtet und einen ganz genauen Plan hat!
Einen Plan, der nicht durchkreuzt werden sollte…

Einen gemütlichen und entspannten Trip an die Ostsee wollen Tim und Paulina machen. Doch daraus wird nichts, schon in der ersten Nacht werden die beiden ausgeraubt. Empört verfolgen Tim und Paulina den Dieb, der sich als 12-jähriger Junge entpuppt. Doch dieser ist kein gewöhnlicher Junge, sondern behauptet, ein Klon zu sein und zu einer geheimen Mission einflussreicher Leute zu gehören. Ari ist sein Name und er bittet die beiden,ihm zu helfen, denn er ist auf der Flucht vor den Leuten, die ihn erschufen. Und schon bald werden Tim,Paulina zusammen mit Ari verfolgt und befinden sich in großer Gefahr, denn Leute, die von dem Projekt wissen, müssen eliminiert werden…

Ari, der Klon, ist aus einem Internat geflohen, in dem er mit anderen Klonen aufgewachsen ist. Die Klone sollen später hohe Stellen z.B. in der Politik besetzen und einflussreiche und mächtige Menschen werden. Dafür werden sie gezüchtet, “aufgezogen” und ausgebildet. Sie sind die Elite…

Die Idee der Geschicht konnte mich sofort überzeugen, um geklonte, hochintelligente Menschen geht es.
Über Genforschung und das Klonen erfährt man beim Lesen viel und die Details werden gut erklärt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dennoch blieben die Charaktere leider flach und ich hätte gerne mehr über die jugendlichen Klone, sowohl wie über Tim und Paulina, deren Kapitel am längsten waren, erfahren.

Die Bezeichnung “Thriller” hat das Buch meiner Meinung nach nicht verdient, da die Geschichte mich zwar meistens fesselte→ich wollte näheres zu den Klonen wissen, aber nicht vor Spannung strotzt.

Doch mein Interesse zu dem Thema wurde dank des Buches geweckt und ich bin nun um eigenes schlauer im Bereich Genforschung!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend)

Titel: Machine Boy
Verlag: Kosmos
Seitenzahl:272
 ISBN-13: 9783440136843

Preis: 12,99€

Rezension: Lydia Syson: Im dunklen Licht der Tage

Mitten im Spanischen Bürgerkrieg…
Kämpft Felix um ihr Leben…

Es ist das Jahr 1963. Felix ist 17 Jahre alt, will Krankenschwester werden und hat keine Ahnung von dem Spanischen Bürgerkrieg, da sie sehr wohlbehütet zuhause in London aufwächst.
Doch dann gerät sie in eine Demonstration und lernt dort Nat kennen, der sich freiwillig für die Front gemeldet hat und so bald nicht mehr in der Stadt sein wird.
Felix und Nat verlieben sich ineinander, doch ihnen bleibt nicht viel Zeit.
Schon bald ist Nat weg- und dann meldet sich Felix freiwillig als Krankenschwester in Spanien und will Nat suchen.
Doch auch George, der schon lange in Felix verliebt ist, macht sich auf die Suche nach ihr.

Felix,George und Nat verschlägt es alle auf unterschiedliche Weise nach Spanien, sei es als Kämpfer, als Krankenschwester oder, wie in Georges Fall, um Felix zu suchen.

Die 3 Menschen beschreiben ihr hartes Leben mitten im Krieg. Während Felix mit wenig Ausstattung Menschen wieder gesund pflegen soll, erlebt man mit Nat düstere Tage an der Front und George, der nie in das Land wollte, sucht nach Infos und Spuren, da er für die Zeitung schreibt.

Die Zukunft der Drei ist in der gefährlichen Situation ungewiss, trotzdem bleiben sie tapfer und konzentrieren sich auf ihre Aufgaben.

Während die Liebesgeschichte im Hintergrund steht, ist der Fokus auf die Situation in Spanien gerichtet und ich erfuhr viel über den Spanischen Bürgerkrieg und dem Leben verschiedener Menschen in verschiedenen Rollen zu der Zeit.

Meist ist die Geschichte auch spannend, lediglich an ein paar Stellen hat mir die Spannung gefehlt, ich hätte mir gewünscht, dass sich das Bedürfnis weiterzulesen durchgängig eingestellt hätte.

Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen, für Leute, die mehr über den Bürgerkrieg erfahren wollen, aber auch für Leute, die nach einer guten Geschichte suchen!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )2 ( gut )

Titel: Im dunklen Licht der Tage
Verlag: Oetinger
Seitenzahl:320
 ISBN-13: 978-3-7891-4751-7

Preis: 15,99€

Rezension: Dave Eggers:Der Circle

Könnte so unsere Zukunft aussehen?

Mae Holland ist überglücklich. Mit Hilfe ihrer Freundin darf sie nun bei dem “Circle” arbeiten, dem angesagtesten Unternehmen der Welt. Statt Stress erwartet die Mitarbeiter in den Firmen große Pools, die besten Köche und jede Menge Konzerte von internationalen Stars, alles kostenlos versteht sich.
Nun darf sich Mae auch zu der Elite zählen, die einen Job im einflussreichsten Konzern Amerikas haben.
Mae ist beeindruckt von dem Unternehmen und schöpft ihre vielen Möglichkeiten aus. Sie will es bis ganz nach oben schaffen und merkt nicht, dass die Idee von dem “Circle”, es dürfe keine Anonymität mehr im Internet geben, immer mehr zur Realität wird…

Das besondere an “Der Circle” ist, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass unsere Welt in der Zukunft einmal so aussieht. Die Gründer des Konzerns sind überzeugt, dass völlige Transparenz das beste ist, was den Menschen passieren könne. Wenn es keine Anonymität mehr gäbe, würde Cybermobbing und jegliche andere Kriminalität eingestellt werden und so wären die Menschen glücklicher. Dass die Welt dafür total überwacht werden muss und an jeder Ecke Kameras lauern, wird nicht angepriesen.
Mae entwickelt sich zu einer Vorzeigemitarbeiterin des Circles, sie postet ständig und hat keine Privatsphäre mehr. Aus der schüchternen Frau wird eine selbstbewusstere, die sich vor der Welt versteckt und nur noch wenig  Kontakt mit ihren wahren Freunden hat, dafür aber ständig vor dem Handy sitzt und der restlichen Welt zeigt, was sie gerade macht.

Zwischen Faszination über den Aufbau des Konzern und die Argumente für die Zerstörung der Privatsphäre zu Entsetzen, wie schlimm die völlige Transparenz wirklich ist, wechselten meine Gefühle.

Nach diesem Buch denkt man noch einmal ganz anders über das Internet und Seiten wie Facebook und ich kann nur hoffen, dass sich ein solches Szenario wie in der Geschichte nie einstellen wird, obwohl wir momentan ja schon eine kleine Vorstufe erleben( Über das Handy ist man auf Seiten wie Facebook, Instagram aber auch WhatsApp immer erreichbar und postet viel…).

Anmerken muss ich allerdings, dass sich die Geschichte zwar meistens flüssig lesen lassen hat, aber mir manchmal eindeutig zu viel beschrieben und sich mit zu kleinen Details aufgehalten wurde.

Und dann war Protagonistin Mae schrecklich naiv, an einer Stelle hätte nicht mehr viel gefehlt, dass ihr Vorgesetzter “Spring” sagt und sie macht es…

Nichtsdestotrotz sollte man sich mit diesem Buch unbedingt einmal beschäftigen. “Der Circle” wird sicher jedem Leser noch einmal die Augen öffnen und zeigen, wie schlimm völlige Transparenz wäre…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 ( gut )

Titel: Der Circle
Seitenzahl:560
 ISBN-13: 978-3-462-04675-5

Preis: 22,99€

Rezension: Mindy McGinnis: Bis zum letzten Tropfen

Wenn sauberes Wasser zu einer Seltenheit geworden ist…
Geht es um Leben…
Und Tod!

Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation und einer Choleraepidemie ist sauberes Wasser das kostbarste geworden.
Das hat Lynn von klein auf gelernt. Gemeinsam mit ihrer Mutter verteidigt sie seit Jahren ihr Haus und die wertvolle Wasserquelle dahinter. Von ihrer Mutter hat sie gelernt, wie man in der Wildnis überlebt. Oberste Regel: Vertraue niemandem!
Mittlerweile ist aus der kleinen Lynn ein sechzehnjähriges Mädchen geworden, das gelernt hat, auf jedes Zeichen, das auf einen Eindringling hindeuten könnte, sorgsam zu achten.
Und dann scheint der Ernstfall einzutreten, Mutter und Tochter entdecken unbekannte Fußspuren vor der Wasserquelle.
Und dann wird Lynns Mutter schwer verletzt und Lynn ist auf sich alleine gestellt! Sie muss sich Hilfe suchen…

Wasser ist das kostbarste in Lynns Welt, das weiß sie schon lange. Mit neun Jahren hat sie das erste mal getötet, um ihre Wasserquelle zu verteidigen. Ihre Welt ist kalt und jeder muss um das nackte überleben kämpfen.

Die Story hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Vorstellung, dass es in der Welt wenig frisches Wasser gibt, ist schrecklich, um in so einer Welt zu überleben, muss man kalt werden und vor allem gucken, wie man selbst weiter überleben kann.

Mit dieser Vorstellung ist Lynn aufgewachsen und das hat sie kalt werden lassen, zumindest scheint es anfangs so. Sie lernte früh, dass man töten muss um zu überleben und das hat sie abgehärtet.

Doch im Laufe der Geschichte habe ich sie lieb gewonnen, sie macht eigene Erfahrungen, die sie unter dem Einfluss ihrer Mutter, die in jedem Menschen etwas schlechtes sieht und unglaublich hart ist, nie machen konnte.

Gefehlt haben mir bei der Geschichte allerdings mehr Hintergrunddetails. Wie kam es dazu, dass das Wasser knapp wurde?

Doch das Buch war spannend, von der ersten bis zur letzten Seite und die Idee ist unheimlich interessant!

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut ) bis 2 ( gut )

Titel: Bis zum letzten Tropfen
Verlag: Heyne 
Seitenzahl:320
 ISBN-13:978-3453268975

Preis: 14,99€

Rezension:Siobhan Curham: Shipwrecked

9 Jugendliche…
Gestrandet auf einer einsamen Insel…
Ganz alleine…
Oder etwa nicht?

Grace hat es geschafft! Zusammen mit einigen Mitschülern der Dance Academy darf sie die Sommerferien auf einem Kreuzfahrschiff im Südpazifik verbringen und dort auftreten. Die Ferien könnten nicht schöner sein, bis plötzlich ein Unwetter aufzieht und das Schiff zum Kentern bringt. Zusammen mit dem Bootsführer kann sich die Tanzcrew auf eine einsame Insel retten…
Und schon bald gibt es Ärger unter den Jugendlichen und die Gruppe spaltet sich!
Und zu allem Überfluss sind sie nicht so alleine auf der Insel, wie sie anfangs dachten…

Zusammen mit ihrer besten Freundin Jenna und ihrem Freund Todd konnte sich Grace einen tollen Job in den Sommerferien ergattern…Während andere Zeitungen austragen, darf sie mitten im Südpazifik tanzen.
Doch der Sommertraum entwickelt sich schnell zum Albtraum, als die Crew kentert und alle sich nur noch streiten. Und dann hat Grace das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden… Und plötzlich geschehen auf der Insel mysteriöse Ereignisse!

Grace ist in der Gruppe eine friedliche, streitschlichtende Person, die zwar nicht schüchtern ist, sich aber lieber aus den Streitigkeiten heraushält.
Ganz im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Jenna, die sich auf der Insel zu einer richtigen Zicke entwickelt.
Empfindlich und oberflächlich stellt sie ihre Freundschaft ganz schön auf die Probe und besonders sie ist ein Grund, warum sich die Gruppe spaltet.

Mit Tedd, Graces Freund, stimmt die Chemie auch nicht mehr, dagegen freundet sie sich mit dem Bootsführer Cruz an, der zwar kein Englisch spricht, aber dafür um so mehr auf einer Wellenlänge mit Grace ist.

Die Tanzcrew ist ein buntgemischter Haufen, während die eine in jedem Menschen etwas gutes sieht, ist die andere sehr oberflächlich, während der eine sich lieber amüsiert, lernt die andere lieber…

“Shipwrecked” ist ein sehr spannendes Buch, mit den ein oder anderen mystischen Elementen, welches aber auch romantische und lustige Parts bereithält.
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und schnell und konnte mich total mitreißen.
Und nach diesem Ende fiebere ich gespannt Teil 2 entgegen, welcher 2015 erscheint…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

Titel: Shipwrecked
Verlag: Planet girl
Seitenzahl:304
 ISBN-13: 9783522503969

Preis: 12,99€

Rezension: Malcolm McNeill: Der Wald der träumenden Geschichten

Auf der Suche nach seinen Eltern…
Gejagt von Dem Verschwinden…
Macht ein kleiner Junge viele Entdeckungen…

Bevor Das Verschwinden kam, ging die Welt ihren normalen Gang. Doch dann verschwanden immer mehr Leute- allerdings nur Erwachsene. Diese verschwanden urplötzlich, zurück blieb nur ein Haufen Kleidung.
Keiner ist vor Dem Verschwinden sicher und auch die besten Wissenschaftlern finden keine Lösung oder ein Heilmittel.
Das Leben des kleinen Waisenjungen Max ist bei seinen netten Adoptiveltern toll. Als Baby wurde der Junge in einer Buchhandlung gefunden und anschließend in ein Waisenhaus gebracht, doch niemand wollte den hässlichen Jungen mit den spindeldürren Fingern, den durchdringenden Augen und den rasiermesserscharfen Zähnen adoptieren. Niemand, bis auf ein Paar, das ihn dann adoptiert hat.
Als seine Adoptiveltern von Dem Verschwinden heimgesucht werden, bricht Max alleine auf, um seine “Immerwährende” Eltern, seine echten Eltern zu finden, denn er ist überzeugt, dass sie noch leben.
Er macht sich auf den Weg zu Dem Wald Des Anfangs, dort erwartet er sich Antworten…

Nach den ersten Seiten des Buches tauchten in meinem Kopf schon viele Fragen auf. Wer ist für Das Verschwinden verantwortlich? Was ist mit Max los? Und so las ich gespannt weiter.

Der Schreibstil erinnerte mich an ein Märchen, ungewöhnlich und anders- und so war auch die Geschichte!

Der kleine Junge Max ist ein außergewöhnliches Kind, er träumt gerne, liest viel und denkt nach. Abgesehen von seinen Adoptiveltern mag den Jungen keiner. Dann macht er sich auf die Suche nach seinen wahren Eltern und die Spur führt zu Dem Wald Des Anfangs.

Bis zu diesem Punkt hatte ich zwar viele Fragen, doch die Geschichte hat mich fast pausenlos gefesselt.
Doch ab dem Punkt, wo Der Wald Des Anfangs ins Spiel kommt, war ich durchgehend nur noch verwirrt.
Die Geschichte hat sich nicht nur unheimlich gezogen, sondern ich fand keinen roten Faden mehr.

Die Fantasie des Autors, die ich Anfangs noch bewunderte, wurde mir zu viel und ich hatte nur noch wenig Durchblick- und um das letzte bisschen zu bewahren, musste ich mich ständig anstrengen, wirklich jedes Stück zu lesen.

Gefallen haben mir allerdings die philosophischen Einwürfe in der Geschichte!

Der Wald der träumenden Geschichten ist ein außergewöhnliches Buch mit sehr wenig Spannung, dafür aber mit philosophischen Einwürfen und viel Fantasie. Für mich wurde es ab dem 1. Drittel eindeutig zu viel, die Geschichte hat mich nur noch verwirrt und den roten Faden habe ich auch nicht gefunden…

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 3 ( befriedigend ) bis 4 ( ausreichend)

Titel: Der Wald der träumenden Geschichten
Verlag: Fischer KJB
Seitenzahl:534
 ISBN-13: 978-3-596-85670-1

Preis: 16,99€